Ashkan Sahihi zog 1987 nach Berlin. Und obwohl er für seine neue Portrait Serie Jungs im heutigen Berlin ablichtet, sollen diese Fotos an das New York der 80er und 90er erinnern. Warum? Als der Fotograf 2013 nach Berlin zog, sah er verschiedene Ähnlichkeiten zwischen Deutschlands Hauptstadt und dem damalige New York. Obwohl die schwule Community generell viel Freiheit hat, die viel Selbstentfaltung ermöglicht, gibt es dennoch verschiedene Herausforderungen, wie zum Beispiel die Angriffe von rechts und gesetzliche Benachteiligung. Die neue Fotoserie ist daher nicht nur als eine Hommage an Sahihis Freunde aus den 80ern in New York zu verstehen, von denen viele im Zuge der HIV Epidemie verstorben sind, sondern auch als ein wichtiges Manifest der Unterstützung der heutigen LGBT Community.

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