Tanzen Ohne Clubs: Wo Berlin’s Raver Feiern Ohne Ihre Clubs

Tanzen Ohne Clubs: Wo Berlin’s Raver Feiern Ohne Ihre Clubs

Die Berliner Clubs haben mit neuen, Corona-freundlichen Tageskonzepten wiedereröffnet, aber ein Schlüsselelement fehlt: das Tanzen. Das hat die Berliner gezwungen, die Idee des Clubbing zu dekonstruieren und sich zu fragen, was sie früher in den Clubs gesucht haben und wo sie es jetzt finden können.

Auch auf die Gefahr hin, das Offensichtliche festzustellen: Tanzen ist ein großer Teil der Clubkultur. Es macht Spaß, es ist eine Möglichkeit, die Musik zu genießen, und es ist erfrischend, nicht die ganze Zeit aufrecht zu sitzen und ein Gespräch zu führen, während man berauscht ist. Folglich hat der Lockdown der kürzlich etwas vernachlässigten illegalen Rave-Kultur neues Leben eingehaucht. Der zweite Teil dieser Reihe untersucht die illegalen, privaten und spontanen Tanzpartys, die überall in der Stadt auftauchen, und die Kontroversen, die sie umgeben.

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Clubs ohne Tanzen: Was Berliner Clubs ohne Raves machen

Clubs ohne Tanzen: Was Berliner Clubs ohne Raves machen

Halle, Foto: Roman März. 

Neben den Clubs gibt es noch viele andere Gründe, nach Berlin zu kommen, aber sie gehören definitiv zu den beliebtesten. Techno hat seine Wurzeln in Detroit und in der Afrofuturismus-Bewegung, aber sowohl der Name als auch die derzeit weit verbreitete Popularität haben damit zu tun, was daraus in Berlin geworden ist.

Während diese Partys in vielen Städten noch relativ im Untergrund stattfinden, hat sich Berlin die Rave-Kultur zu eigen gemacht und eine besondere Beziehung zu seinen Clubs und deren Publikum aufgebaut. Das Berghain hat sich bereits einen legalen Status als kulturelle Institution gesichert, und andere Clubs kämpfen um den gleichen Status. Auch die Clubtouristen werden von der Stadtregierung als wichtiger Beitrag zur Wirtschaft geschätzt.

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Träumen in Quarantäne: Wilden Renates Overmorrow Installation

Träumen in Quarantäne: Wilden Renates Overmorrow Installation

Wilden Renate’s Overmorrow ist eine immersive begehbare Kunsterfahrung, die von über 40 Künstlern geschaffen wurde, von bekannten Kollektiven wie Bad Bruises und TrashEra bis hin zu Newcomern. Die Installationen, Performances und Ausstellungen nehmen die meisten Innenräume der Wilden Renate ein und bieten etwa 1 Stunde Erkundung in dunklen, sich verwandelnden Räumen.

Das Publikum betritt in Zweiergruppen mit 5-Minuten-Intervallen, was in etwa der Zeit entspricht, die für jeden Raum vorgesehen ist, und bahnt sich seinen Weg durch die 17 miteinander verwobenen “Positionen”. Die “Positionen” reichen von Ausstellungen von Ölgemälden über interaktive Installationen bis hin zu Performances und sind durch die Themen Isolation und Zukunft lose miteinander verbunden. Sie überschneiden sich oft, reflektieren sich gegenseitig und können im Voraus gesehen oder gehört werden, was zur traumhaften Natur der Reise beiträgt.

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Dose of Pleasure ist der Rave auf Distanz für den perfekten Sommerabend

Dose of Pleasure ist der Rave auf Distanz für den perfekten Sommerabend

Der Sommer lässt ganz Berlin langsam aus einem langen Winterschlaf erwachen. Umso mehr vermissen viele Berliner die Nächte mit ihren Freunden in ihren Lieblingsclubs. Während viele Clubs jetzt Techno-Biergärten im Freien anbieten, ist dies leider nicht die Erfüllung für die leidenschaftlichen Raver*innen und Tänzer*innen unter uns. 

Es ist daher traurigerweise keine Überraschung, dass die Zahl der illegalen Raves in der Hasenheide und in den Wäldern rund um die Stadt in den letzten Wochen dramatisch zugenommen hat. Viele fühlen sich vielleicht nicht wohl bei dem Gedanken, sich in eine große Menge von Fremden zu stürzen. Andere können ihr Verlangen nach einer Nacht mit Musik und Tanz nicht mehr unterdrücken. Es fühlt sich ein bisschen verdreht an, dass man etwas so Natürliches wie gemeinsam Tanzen auf unbestimmte Zeit erstmal ad acta legen muss. Dennoch: Die aktuellen Entwicklungen sprechen nicht für sorgenfreie Club-Besuche. Ganz im Gegenteil. 

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Dumm und Fahrlässig: Warum das YAAM nicht Schließen darf!

Dumm und Fahrlässig: Warum das YAAM nicht Schließen darf!

Foto: Spyrosdrakopoulos / CC BY-SA

Das YAAM, der einzigartige Kulturraum an den Ufern der Spree am Ostbahnhof, der speziell Berlins BPoC-Community einen Ort der Zusammenkunft bietet, musste diese Woche seine Räumlichkeiten aufgeben – ungeachtet der rechtlichen Hintergründe oder der tatsächlichen Absichten hinter den Ereignissen, es gab nie einen schlechteren Zeitpunkt der Schwarzen Community in Deutschland einen Veranstaltungsort zu nehmen!

Die Stabilität der Ufermauer, auf der das Gebäude gebaut ist, wäre nicht mehr gewährleistet – so ein offizielles statisches Gutachten. Während rechtliche Erläuterungen die Dinge vielleicht etwas niedlicher klingen lassen – die Schließung eines Clubraumes auf einem mehr als lukrativen Grundstück… wir alle werden jetzt doch nur eine Sache annehmen, nicht wahr?  – dabei erscheint das Timing dieser Ereignisse jedoch fast wie ein ziemlich schlechter Witz. Wer auch immer die Anweisung gegeben hat, die Betreiber des YAAMs dazu zu bringen, die Innenräume des Venues zu räumen: “Du liest schon die Nachrichten oder?!”.

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Diese Berliner Clubs sind wieder auf mit neuem Konzept

Diese Berliner Clubs sind wieder auf mit neuem Konzept

Foto: Birgit & Bier. 

Es juckt uns in den Fingern. Nach monatelangem Anstarren der Raufasertapeten unserer Berliner vier Wände haben wir BOCK. Normaler Weise sind wir (Wahl)Berliner den Party-Saisonauftakt komplett anderes gewohnt. Sobald sich die Sonne raus traut und die Temperaturen wärmer werden, greifen wir am Wochenende routiniert zum Spätibier und reihen uns in elendig lange Schlangen vor den üblichen großen Clubs ein. Es wird wärmer und die Clubgärten, aka. Spielplätze für Erwachsene, öffnen wieder! 

Dieses Jahr ist alles anders. Dachten wir zumindest. Nachdem sich die motivierte Berliner Partymeute mit schwerem Herzen an das Party-Aus für 2020 gewöhnt hat, schimmert jetzt wohl doch der rettende Silberstreifen am Horizont! Nach und nach öffnen die Clubs ihre Gärten. Zwar erstmal nur für den Gastronomie-Betrieb, jedoch ist das genug, um der trauernden Party-Gemeinde einen Hoffnungsschimmer zu verpassen.

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Ein Liebesgeständnis ans Garbicz Festival

Ein Liebesgeständnis ans Garbicz Festival

Seit bereits drei Jahren schwärmte meine Freundin Anahita jeden August in den höchsten Tönen vom Garbicz Festival. Verliebt sprach sie von der magischen Atmosphäre, den freundlichen, offenherzigen Menschen, der liebevollen Katerblau Dekoration und den durchtanzten Nächten. Nach all ihrer Schwärmerei entpuppte sich dieses Jahr als ihr drittes Jahr Garbicz und für mich, endlich, als mein erstes!

Das Garbicz gibt es seit nunmehr 5 Jahren und ist ein Gemeinschaftsprojekt der Partyveranstalter Bachstelzen und Katerblau/Holzmarkt. Sie schlossen sich zusammen und kauften ein Stück Land, genauer gesagt ein Naturreservat bei einem kleinen Städtchen namens Garbicz in Polen, auf dem fortan jedes Jahr das Festival stattfand. Das Reservat ist mit seinen naturgegebenheiten ein perfektes Festivalgelände. Mit seinem See zum Baden und dem Wald zum regengeschützten und schattigen Campen bietet es vielseitigen Festivalspaß und tolle Campingbedingungen. Der talentierte Ole Ukena hat stetig seine Kamera griffbereit, um euch den Vibe des Garbicz durch ihre Linse einzufangen.

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Die tollsten Open Air Clubs für deinen Sommer in Berlin

Die tollsten Open Air Clubs für deinen Sommer in Berlin

Es ist endlich Sommer und Open Air Parties sind die wohl schönste Begleiterscheinung dieser langersehnten Jahreszeit! Ein kaltes Bier in der Hand, die Sonne im Gesicht und ein Tänzchen zu sanften Beats am Wasser. Berlins Sommerzeit ist kurz aber sehr süß, um also das beste daraus zu machen ist es gut, die besten Plätze für eine schöne open air Party zu kennen, um unter der Woche vorbeizuschauen oder (vernünftig wie du bist) am Wochenende einen Drink und eine Unterhaltung zu genießen, während die Sonne zwischen den Hausdächern untergeht. Heute stellen wir euch also unsere beliebtesten Outdoor-Open-Air-Clubs zusammen, die euch mitten in der Stadt wahres Festival-Feeling vermitteln.

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Ein Besuch in Neukölln’s neuem Club Arkaoda

Ein Besuch in Neukölln’s neuem Club Arkaoda

Seit letzter Woche gibt es eine neue Adresse im Berliner Nachtleben: Das Arkaoda in Neukölln. In einer ehemaligen Bowlingbahn eröffnete ein Ableger des Kultclubs in Istanbul mit dem gleichen Namen, der seit 1999 besteht.  “Don’t believe the hype!”, dachte sich IHeartBerlin und machte sich auf den Weg die U7 runter zum Karl-Marx Platz, um sich unsere eigene Meinung zu bilden.

Die Opening Party hatte ein beeindruckendes Line Up vorzuweisen, und die lange Schlange vor dem Club schien nicht nur uns zu überraschen. Als wir es endlich ins Innere geschafft hatten, erwartete uns eine willkommene Abwechslung zur bekannten Berliner Party Atmospähre. Perser Teppiche lagen uns zu Füßen und ein wilder Mix aus Genres pulsierte in unseren Ohren, Latin Music, Rock’n’Roll, Reggae und Techno.

Es wurde heiß und schwitzig im kleinen Venue. Die Tanzfläche war brechend voll. Je später die Nacht, desto düsterer wurde die musikalische Stimmung. Es wurde mehr und mehr zu einer Berliner Nacht, wie wir sie kennen. Doch gab es diesen Moment auf der Tanzfläche, wo uns das Arkaoda mitnahm an einen Ort weit entfernt vom kalten Berliner Winter.

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