Eine Intergallaktische Clubnacht: Das i8i Kollektiv in der Traumabar

Eine Intergallaktische Clubnacht: Das i8i Kollektiv in der Traumabar

Foto: Camille Blake. 

Nachdem ich so lange in Berlin gelebt und so viele Dinge an den Schnittstellen von Nachtleben, Kultur und Kunst gesehen habe, könnt ihr mir vertrauen, wenn ich euch sage, dass dieser Event etwas ganz anderes war, was ich jemals erlebt habe. Und das meine ich auf die beste und anregendste Weise.

Ich bin ein großer Fan der Trauma Bar und Kino seit ihren Anfängen und schätze ihre progressive und multidisziplinäre Programmgestaltung sehr. Für mich haben sie erreicht, was viele nicht geschafft haben: die innovativsten Talente in einem Raum zusammenzubringen und eindringliche und inspirierende Erlebnisse zu schaffen, die weit über eine normale Clubnacht, ein Konzert oder eine Ausstellungseröffnung hinausgehen. Schaut euch zum Beispiel diese Veranstaltung an, bei der Avantgarde-Mode und zeitgenössischer Tanz zusammengebracht wurden.

Das neu gegründete interdisziplinäre Künstlerkollektiv i8i einzuladen, den Raum zu übernehmen, war eine gute Wahl, denn sie haben etwas ganz Neues geschaffen – selbst für Traumas Verhältnisse. Und an dieser Stelle wird es schwierig, diesen Artikel fortzusetzen, denn zu beschreiben, was bei der Eröffnungsveranstaltung ihrer Show Infinite Scroll geschah, ist fast unmöglich.

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PLATTE Bringt die Berliner Ballroom & Voguing Szene auf den Laufsteg der Fashion Week

PLATTE Bringt die Berliner Ballroom & Voguing Szene auf den Laufsteg der Fashion Week

Berlin hat einen neuen Raum und eine neue Plattform für aufstrebende lokale Designer. Was gibt es Besseres, als sich mit der aufregendsten Modenschau während der Berlin Fashion Week in dieser Woche vorzustellen?  PLATTE ist ein Projekt, das sich der nachhaltigen Unterstützung der Berliner Modeszene verschrieben hat, indem es aufstrebenden lokalen Designern und Marken Raum, Struktur und Expertise bietet. Die Macher von PLATTE sind liebe Kollegen von iHeartBerlin, die über ein Jahrzehnt an Erfahrung in diesem Bereich verfügen. Sevil Uguz ist die Gründerin von LNFA, einem Netzwerk und Modeladen für lokale Marken im Bikini Berlin, und Arne Eberle ist ein Veteran der Berliner Fashion Week und Mitbegründer des OE Magazine.

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Berliner Indoor Clubs Dürfen Wieder Öffnen – Ohne Masken und Abstandsregeln

Berliner Indoor Clubs Dürfen Wieder Öffnen – Ohne Masken und Abstandsregeln

Wir können nicht glauben, dass wir das schreiben, aber nach 1,5 Jahren Schließung dürfen Berlins Indoor-Clubs endlich wieder ohne Maskenpflicht und Distanzierungsregeln öffnen. Das gab die Berliner Clubcommission gestern bekannt, nachdem der Berliner Senat ein Gerichtsverfahren darüber verloren und beschlossen hatte, die Entscheidung nicht weiter anzufechten. Ab Freitag, dem 3. September, dürfen die Clubs ihre Tanzflächen wieder öffnen. Natürlich gibt es einen Haken, denn wir befinden uns immer noch mitten in einer Pandemie: Der Zutritt wird nur geimpften und genesenen Personen gestattet. Vor allem, da die Durchsetzung der Maskenregeln bei Partys im Freien in letzter Zeit für einige Reibereien in der Nachtleben-Szene gesorgt haben soll, scheint dieser letzte Punkt für viele eine Erleichterung zu sein.

Die Nachricht ist natürlich willkommen, nicht nur für die angeschlagenen Veranstalter des Nachtlebens, sondern auch für hungrige Partygänger, die von ihrer Lieblingsbeschäftigung abgehalten wurden. Wir fühlen mit euch. Aber die Entscheidung kommt nicht ohne einige Bedenken.

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LOST ART Festival: 48 Stunden Kunst im Dunkeln

LOST ART Festival: 48 Stunden Kunst im Dunkeln

Foto: Tadeo Cern. 

Eine der großen Qualitäten Berlins ist, dass es immer wieder alte Brauereien, Fabriken oder Kraftwerke gibt, die plötzlich als Veranstaltungs- und Ausstellungsräume wiederbelebt werden. Diese Orte sind in der Regel riesig, und dank dieser Tatsache können hier Dinge geschehen, die weit über das hinausgehen, was in einer kleinen Galerie in Mitte möglich ist.

Deshalb sind wir sehr gespannt darauf, was sich das LOST ART Festival bei seiner neuesten Ausgabe vom 24. bis 26. September 2021 einfallen lassen wird. In den 6000 Quadratmeter großen Industriehallen des alten Kraftwerks in Reinickendorf werden die Arbeiten von 80 Künstlern in einem 48-stündigen Kunsthappening präsentiert. Ein 1 km langer Parcours durch 24 dunkle Räume wird eine Atmosphäre des Geheimnisses und der Überraschung schaffen. Und wie ihr wisst, lieben wir eine gute Überraschung im Dunkeln 😉

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On The Map mit Soundboks: Musik Events für die Communities der Stadt

On The Map mit Soundboks: Musik Events für die Communities der Stadt

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Bei unserem vor kurzem stattgefundenen Event mit Soundboks haben wir bereits einen Vorgeschmack darauf bekommen, was es bedeutet, unsere eigene Community diesen Sommer wieder zusammenzubringen. Und ich kann euch sagen, es war höchste Zeit – denn es hat sich verdammt gut angefühlt! Wir haben es wirklich vermisst, einfach nur zusammen zu sein, ohne Sorgen um die Welt und einfach nur Spaß zu haben, zu lachen, zu trinken und zu tanzen.

Mit ihrer neuen Veranstaltungsreihe On The Map möchte Soundboks dies auch weiterhin für all die verschiedenen Communities rund um die Kreativen und Kulturschaffenden der Stadt möglich machen. Und mit Stadt meine ich nicht nur Berlin, dieses Jahr weiten sie ihre Aktivitäten auch auf Hamburg und Stuttgart aus. Und da sie eine Lautsprechermarke sind, ist das Wichtigste für sie natürlich die Musik. Deshalb haben sie einige der talentiertesten aufstrebenden Talente eingeladen, um aufzutreten und ihre Fangemeinde für eine gute Zeit zusammen zu bringen. Diese Veranstaltungen sind für die Künstler*innen gedacht, die während der Pandemie nicht auftreten konnten, und für die Orte, die nicht geöffnet werden konnten – es ist an der Zeit, sie wieder auf die Agenda zu bringen.

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Berlin’s Clubculture Reboot: PCR-Test Indoor Parties & Impfnächte mit DJ Sets

Berlin’s Clubculture Reboot: PCR-Test Indoor Parties & Impfnächte mit DJ Sets

Es fühlt sich an, als ob das Berliner Nachtleben schon so lange auf Eis liegt, dass wir uns nicht einmal mehr daran erinnern können, wie ein Club von innen aussieht und riecht. Während die wenigen Clubs, die mit einem Außenbereich gesegnet sind, diesen Sommer schüchtern und leise ein paar Open-Air-Partys veranstalten und so zumindest einem kleinen Teil der Berliner Clubgänger ein bisschen Dancefloor-Magie bieten, ist die Mehrheit der Clubs, die nur über eine Indoor-Tanzfläche verfügen (das sind etwa 75 %), nun schon seit über einem Jahr geschlossen.

Das hat natürlich ein totales Ungleichgewicht geschaffen. Für die Clubs, denn diejenigen, die nicht über den Luxus eines Außenbereichs verfügen, sind hier eindeutig im Nachteil, aber auch für die Clubgänger, denn da es so wenige Möglichkeiten für legale Partys gibt, haben sich viele Veranstalter dazu entschlossen, ihre Veranstaltungen geheim zu halten, oder selbst wenn sie sie öffentlich ankündigen, sind die Tickets innerhalb weniger Stunden ausverkauft, so dass viele willige Raver keinen Zugang zu dem ganzen Spaß haben. Auch das scheint ziemlich unfair zu sein.

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Unsere Geheime Party: Soundboks The Hangout Berlin mit iHeartBerlin

Unsere Geheime Party: Soundboks The Hangout Berlin mit iHeartBerlin

Nach unserem Konzert-Event mit Lie Ning im letzten Jahr im Halleschen Haus haben wir uns letzte Woche wieder mit der dänischen Lautsprechermarke Soundboks für einen ihrer Hangout Berlin Sessions zusammengetan und ein kleines, geheimes iHeartBerlin-Treffen veranstaltet, zu dem wir unsere aktuellen und früheren Teammitglieder und Freunde eingeladen haben, um gemeinsam eine gute Zeit zu haben.

Es war unser erstes Event in diesem Jahr, und Junge, haben wir uns nach so etwas gesehnt. Es war das erste Mal seit einem Jahr, dass wir die ganze Crew an einem Ort zusammen hatten, und es war einfach ein tolles Gefühl, endlich alle wieder zu treffen. Wir sind super glücklich, dass Soundboks uns das ermöglicht hat.

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Clubkultur: Die Neue Nightlife Doku tourt durch Berliner Clubs

Clubkultur: Die Neue Nightlife Doku tourt durch Berliner Clubs

Wenn wir schon nicht in Berliner Clubs tanzen können, können wir wenigstens eine Dokumentation über das Clubbing dort sehen, oder? Mit den Corona-Bestimmungen ist es wirklich schwierig geworden, einen Club zu betreiben und das bedroht die eine Sache, die Berlin in den letzten paar Jahrzehnten weltweit bekannt gemacht hat. Während alles wieder offen ist nach dem endlosen Lockdown, sind Clubs immer noch die eine Art von Ort, der nicht geöffnet werden darf. Nicht, dass das nicht verständlich wäre – aber es macht es nicht besser oder fair für die Menschen dahinter.

Die neue Dokumentation Clubkultur der Filmemacherinnen Leonie Gerner und Andrea Schumacher für Hauptstadt.tv beleuchtet die Bedeutung der Berliner Clubszene mit verschiedenen Interviews mit Clubbesitzern, Nightlife-Künstlern, DJs und Musikern, aber auch Politikern und der Berliner Clubcommission. Wir bekommen auch eine Menge Filmmaterial von einigen wilden Berliner Nächten zu sehen, die uns super nostalgisch machen und sich anfühlen, als ob sie aus einer fernen Zeit Jahrzehnte in der Vergangenheit stammen.

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Voyeur. Berlin. Kinky: KitKat-Fotograf Gili Shani fängt kinky Berliner in ihren Häusern ein

Voyeur. Berlin. Kinky: KitKat-Fotograf Gili Shani fängt kinky Berliner in ihren Häusern ein

Fotos: Gili Shani. 

Nachdem Berliner Clubs während der anhaltenden globalen Pandemie ihre Türen für ihre Besucher schlossen, mussten viele Kink-Liebhaber, die in diesen Heiligtümern ihre Zuflucht fanden, kreativer werden, um ihre inneren Gelüste aufrechtzuerhalten. Der legendäre KitKat-Pool musste der Hausordnung folgend durch Badewannen und Musik ersetzt werden. Die aufkommenden Lockdown-Regeln wurden härter und das Ende des Tunnels wurde immer unschärfer auf dem Weg.

In dieser schwierigen Zeit fotografierte Gili Shani, der als einziger im KitKat Club fotografieren durfte, für sein Buch Voyeur. Berlin. Kinky. 250 Menschen in ihren Häusern, die bereit waren, ihren Kink zu zeigen. Er fuhr durch ganz Berlin, um diese intimen Momente einzufangen, die von der vorpandemischen Kink-Szene inspiriert sind. Mit einem sexuell anzüglichen Frontcover, auf dem ein Tattoo mit der Aufschrift “Fuck” zu sehen ist, ist das Buch bereits vielversprechend. Durch Shanis Linse spiegeln diese häuslichen Aufnahmen nichts anderes wider als einen Moment in KitKat; ein Mann in einem Harness, der vor der Kamera kniet und eine Domina, die bereit ist, jemandem auf einem anderen Foto den Hintern zu versohlen. Schließlich kann man den Berliner aus dem Club holen, aber nicht den Kink aus den Berlinern.

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Diese Berliner Clubs sind die Ersten, die wieder aufmachen

Diese Berliner Clubs sind die Ersten, die wieder aufmachen

Foto: Birgit & Bier. 

Trotz vieler verschiedener Bemühungen und vieler alternativer Konzepte ist es die Berliner Clubszene, die wohl am meisten unter der Pandemie in der Berliner Kulturlandschaft leidet, denn die meisten der Orte sind nun schon seit über einem Jahr geschlossen. Während ihre Zukunft in der Schwebe ist und eine Wiedereröffnung für Indoor-Partys nicht wirklich drin ist, hat zumindest eine politische Bewegung erreicht, dass sie als Orte der Kultur anerkannt werden, was einen großen Unterschied für sie macht, wenn es um Steuern und Finanzierung geht.

Aber die Berliner Nachtleben-Szene war schon immer erfinderisch, und so ähnlich wie letztes Jahr nach dem ersten Lockdown, wo die wenigen Clubs, die den Luxus eines Außenbereichs haben, mit alternativen Nutzungskonzepten wie Biergärten aufwarteten, um über den Sommer teilweise wieder öffnen zu können, passiert das Gleiche jetzt mit den ersten Clubs, die bereits wieder für Gäste geöffnet haben.

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