Die Verruchte Seite Berlin’s Durch die Linse des KitKatClub Fotografen Gili Shani

Die Verruchte Seite Berlin’s Durch die Linse des KitKatClub Fotografen Gili Shani

Fotos: Gili Shani. 

Ich lernte Gili Shani zum ersten Mal kennen, als er mich an einem Mittwochabend vor drei Jahren in KitKat fotografierte. Es mag ironisch erscheinen, dass einer der berühmtesten Sexclubs der Welt einen Fotografen hat, aber kein Abend am Pool wäre vollständig ohne die eleganten, schwarz-weißen Momente, die er herbeizaubert. Shani weigert sich, sich selbst als Künstler zu bezeichnen, und besteht stattdessen darauf, dass er einfach nur die Atmosphäre im KitKat einfängt. Seine Fotos geben einen Vorgeschmack auf das, was in den sagenumwobenen Mauern des berüchtigten hedonistischen Ortes geschieht. Seine Arbeit untergräbt jedoch gleichzeitig die sexuelle Natur des Nachtclubs: “Was ich tue, ist dokumentarisch”, sagt er, “es hat nichts mit Sex zu tun”.

Ich setzte mich mit Shani am Alexanderplatz auf einen Kaffee zusammen und unterhielt mich mit ihm über seine Zeit in Berlin, seine Arbeit im KitKat und darüber, was er während der Quarantäne so getrieben hat.

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ENTER THE CLUB: Ein Verspieltes Virtuelles Erlebnis vom Berghain

ENTER THE CLUB: Ein Verspieltes Virtuelles Erlebnis vom Berghain

Illustration: Virginie Kypriotis

Das Berliner Nachtleben diente als Inspiration für viele Kunstformen. Mehrere Illustratoren haben es geschafft, die Atmosphäre der tagelangen wilden Partys zu vermitteln, darunter Virginie Kypriotis mit ihrer fantastischen Vision vom Berghain. Das neue Projekt ENTER THE CLUB hat ihre Arbeit noch spannender gemacht, indem es sie in eine virtuelle Realität verwandelt hat.

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Diese Berliner Clubs Testen Corona-Sichere Partys

Diese Berliner Clubs Testen Corona-Sichere Partys

Noch vor rund zwei Wochen fragte sich iHeartBerlin-Gastautor Daniel, wo die Berliner Raver ohne die Clubs feiern und umgekehrt, was die Berliner Clubs ohne Raves machen. Während diese Fragen in den letzten Monaten besonders relevant waren, haben wir gerade eine fast unglaubliche Veränderung erlebt.

Die neueste Entwicklung von Berlins schrittweiser Lockerungen der Corona-Maßnahmen ist die Wiedereröffnung einiger Clubs. Nicht nur als Alternative zu Biergärten, sondern als richtige Partyziele. Natürlich gelten die üblichen Covid-19 Hygienemaßnahmen: Bereitet ihr euch also darauf vor, eure Kontaktdaten an der Tür zu hinterlassen und eine Gesichtsmaske als obligatorische Ergänzung zu eurer Kleidung beizufügen.

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Tanzen Ohne Clubs: Wo Berlin’s Raver Feiern Ohne Ihre Clubs

Tanzen Ohne Clubs: Wo Berlin’s Raver Feiern Ohne Ihre Clubs

Die Berliner Clubs haben mit neuen, Corona-freundlichen Tageskonzepten wiedereröffnet, aber ein Schlüsselelement fehlt: das Tanzen. Das hat die Berliner gezwungen, die Idee des Clubbing zu dekonstruieren und sich zu fragen, was sie früher in den Clubs gesucht haben und wo sie es jetzt finden können.

Auch auf die Gefahr hin, das Offensichtliche festzustellen: Tanzen ist ein großer Teil der Clubkultur. Es macht Spaß, es ist eine Möglichkeit, die Musik zu genießen, und es ist erfrischend, nicht die ganze Zeit aufrecht zu sitzen und ein Gespräch zu führen, während man berauscht ist. Folglich hat der Lockdown der kürzlich etwas vernachlässigten illegalen Rave-Kultur neues Leben eingehaucht. Der zweite Teil dieser Reihe untersucht die illegalen, privaten und spontanen Tanzpartys, die überall in der Stadt auftauchen, und die Kontroversen, die sie umgeben.

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Clubs ohne Tanzen: Was Berliner Clubs ohne Raves machen

Clubs ohne Tanzen: Was Berliner Clubs ohne Raves machen

Halle, Foto: Roman März. 

Neben den Clubs gibt es noch viele andere Gründe, nach Berlin zu kommen, aber sie gehören definitiv zu den beliebtesten. Techno hat seine Wurzeln in Detroit und in der Afrofuturismus-Bewegung, aber sowohl der Name als auch die derzeit weit verbreitete Popularität haben damit zu tun, was daraus in Berlin geworden ist.

Während diese Partys in vielen Städten noch relativ im Untergrund stattfinden, hat sich Berlin die Rave-Kultur zu eigen gemacht und eine besondere Beziehung zu seinen Clubs und deren Publikum aufgebaut. Das Berghain hat sich bereits einen legalen Status als kulturelle Institution gesichert, und andere Clubs kämpfen um den gleichen Status. Auch die Clubtouristen werden von der Stadtregierung als wichtiger Beitrag zur Wirtschaft geschätzt.

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Voguing Trotz Aller Umstände: Fotos vom Superheroes Ball

Voguing Trotz Aller Umstände: Fotos vom Superheroes Ball

Letzte Woche hatten wir das absolute Vergnügen, den ersten IRL-Voguingball in Berlin seit dem Lockdown mit zu präsentieren. Gastgeber war der charmante David Milan, der uns bereits im vergangenen Jahr den großen Pride-Ball und den Ocean-Ball geschenkt hat, über die wir auch berichtet haben. Austragungsort war wieder einmal das Säälchen am Holzmarkt – es ist einfach der perfekte Ort für einen Ball dieser Größe!

Das Thema dieses Balls war Superhelden, was zweifellos das spezifischste und spielerischste Thema der Serie war. Natürlich gab es eine Menge klassischer Superhelden und Bösewichte wie Spiderman und Catwoman. Aber der Aufruf zur Teilnahme forderte die Leute auf, kreativ zu sein, so dass man auch Alltagshelden wie Krankenschwestern, alleinerziehende Mütter, Aktivisten sehen konnte – wir sahen dort sogar die ersten trans-Präsidentschaftskandidatin.

Da wir immer noch in einer Pandemie leben, waren die Umstände für die Veranstaltung ganz anders: Normalerweise kommen über 1000 Menschen zu diesen Bällen, aber um die aktuellen gesetzlichen Sicherheitsvorkehrungen einzuhalten, durften diesmal nur die Teilnehmer und einige wenige House-Mitglieder den Veranstaltungsort betreten. Die üblichen Zuschauer konnten einen professionellen Live-Stream des Balls entweder von zu Hause aus oder beim Public Viewing in Neuzeit Ost in Zusammenarbeit mit Mobile Kino verfolgen. Die vorgeschriebenen Distanzierungs- und Gesichtsmaskenregeln mussten ebenfalls eingehalten werden, was während der Aufführungen schwierig war, als die Energie der Voguers die Oberhand gewann, aber ich denke, das Publikum hat sich recht gut daran gehalten.

Es war ein großartiger Ball, mit vielen atemberaubenden Performances, großartigen internationalen Teilnehmern und einem starken Publikum. Natürlich haben wir für euch ein paar Eindrücke mitgenommen, die ihr unten genießen könnt!

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Dose of Pleasure ist der Rave auf Distanz für den perfekten Sommerabend

Dose of Pleasure ist der Rave auf Distanz für den perfekten Sommerabend

Der Sommer lässt ganz Berlin langsam aus einem langen Winterschlaf erwachen. Umso mehr vermissen viele Berliner die Nächte mit ihren Freunden in ihren Lieblingsclubs. Während viele Clubs jetzt Techno-Biergärten im Freien anbieten, ist dies leider nicht die Erfüllung für die leidenschaftlichen Raver*innen und Tänzer*innen unter uns. 

Es ist daher traurigerweise keine Überraschung, dass die Zahl der illegalen Raves in der Hasenheide und in den Wäldern rund um die Stadt in den letzten Wochen dramatisch zugenommen hat. Viele fühlen sich vielleicht nicht wohl bei dem Gedanken, sich in eine große Menge von Fremden zu stürzen. Andere können ihr Verlangen nach einer Nacht mit Musik und Tanz nicht mehr unterdrücken. Es fühlt sich ein bisschen verdreht an, dass man etwas so Natürliches wie gemeinsam Tanzen auf unbestimmte Zeit erstmal ad acta legen muss. Dennoch: Die aktuellen Entwicklungen sprechen nicht für sorgenfreie Club-Besuche. Ganz im Gegenteil. 

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Digital Pride: Zusammen trotz Distanz 

Digital Pride: Zusammen trotz Distanz 

Wie zeigt man Zusammenhalt und Zugehörigkeit in Zeiten von Social Distancing? Berlins queere Community wagt sich in virtuelle Gefilde, um darauf Antworten zu finden. 

Das Jahr 2020 war hart – für uns alle, aber besonders für die globale Queer-Community. Während in Ungarn versucht wird, Transsexuelle ihres Rechts auf Anerkennung ihres Geschlechts zu berauben, Großbritannien und die USA im Begriff sind wichtige Antidiskriminierungsgesetze gegen queere Menschen zurück zu nehmen und Polen ein Drittel des Landes zur so genannten “LGBT-freien Zone” erklärt hat, ist institutionalisierte Homophobie vor Berlins Haustür angekommen.

Mehr denn je müssen queere Menschen Widerstandskraft unter Beweis stellen und brauchen diese Zeit um unsere Identität zu feiern und Solidarität mit all jenen zu zeigen, die es noch nicht können – doch genau jetzt befinden wir uns inmitten der größten Pandemie des letzten Jahrhunderts.

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Die Entschlüsselung der Verschiedenen Tanzstile auf Techno Raves

Die Entschlüsselung der Verschiedenen Tanzstile auf Techno Raves

Ich gebe es zu: Ich habe kein TikTok, und was auch immer dort passiert, ist bisher völlig an mir vorbeigegangen. Aber wenn es ein Video gibt, das mich tatsächlich hineinziehen würde, dann ist es das von der schönen Lola. Anfang dieses Monats ging eines ihrer TikTok-Videos auf ihrem Twitter viral, das ich hier mit euch teilen möchte, weil es einfach genial ist, denn es ist nicht nur sehr zutreffen, sondern auch ziemlich lustig. In einer kleinen Montage führt sie die verschiedenen Tanzstile vor, die man typischerweise auf Techno-Partys sieht, nicht nur hier in Berlin, sondern, wie ich annehme, weltweit, einschließlich des “Basic 2 Step”, des “roly poly”, des “Marsches” und des “Berghain Veteran Sway”. Ich denke, jeder, der schon einmal auf einer Techno-Party war, wird diese Moves leicht erkennen, und echte Techno-Kids werden sich hier höchstwahrscheinlich selbst wieder finden. Das Interessante ist, dass sie es mit so ernster Miene tut (wie es typisch für einen Rave ist), dass man nicht sagen kann, ob es sich um Spott oder reine Information handelt. Es ist, was immer man entscheidet, was es für einen ist. Wir lieben es absolut und hoffen, dieser auf den Dancefloors über den Weg zu laufen, sobald die Clubs wieder öffnen…

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Wie Wir die Clubkultur & Kunstszene am Leben erhalten während der Quarantäne

Wie Wir die Clubkultur & Kunstszene am Leben erhalten während der Quarantäne

In den letzten Tagen ging alles sehr schnell. Jeden Tag scheint die Situation bezüglich des Virusausbruchs ernster zu werden. Aber je mehr Zeit wir zu Hause in der Selbstquarantäne verbringen, desto mehr Zeit haben wir, um über die Auswirkungen nachzudenken, nicht nur auf unser soziales Leben, sondern auch über die wirtschaftlichen Auswirkungen, die diese neue Situation auf einige Teile unserer Gesellschaft haben könnte.

Wie wir bereits in einem früheren Artikel betont haben, sind besonders die unabhängigen Freiberufler, Künstler und Kleinunternehmen bereits jetzt davon betroffen, dass die meisten Aufträge gestrichen werden. Aber jetzt, da die meisten Orte für gesellschaftliche Zusammenkünfte, einschließlich Clubs, Bars, Veranstaltungsorte, Theater, Konzerthallen und Galerien, für die unvorhersehbare Zukunft geschlossen wurden, ist ihre Existenz über die Pandemie hinaus gefährdet. Es mag extrem klingen, aber diese Art von Unternehmen können monatelange Schließungen nicht kompensieren, da ihre Ausgaben wie Miete, Löhne, Steuern, Gebühren usw. weiterhin anfallen werden, ohne dass sie irgendeinen Gewinn erzielen können. Das bedeutet Insolvenzen, Konkurse, Verlust von Arbeitsplätzen, dauerhafte Schließungen. Und wenn wir alle in ein paar Wochen oder Monaten aus dieser Situation herauskommen, sind die Orte, die wir früher besucht haben und die wir lieben, vielleicht nicht mehr da, um sie wieder zu eröffnen. Das ist keine Übertreibung oder Überdramatisierung. Es ist die brutale Wahrheit.

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