Diese Neuen Musikvideos bringen euch die richtigen Sommer Vibes

Diese Neuen Musikvideos bringen euch die richtigen Sommer Vibes

Unser letztes Musikfeature ist erst ein paar Wochen alt, und wir sind bereits mit einigen neuen frischen Sounds hier, die euren Tag erhellen und eure Nacht füllen werden. Man spürt, wie sich die Stimmung in der Stadt verändert, wenn auch mit einer kleinen Verzögerung, weil die Menschen aus ihren Häusern kommen, wieder gesellig werden und das gute Wetter umarmen wollen. Wie kann man ihnen das verübeln? Wir können das auf jeden Fall nachempfinden.

Mit unserem Artikel über neue Musik präsentieren wir euch eine Reihe von Neuerscheinungen einiger unserer Berliner Lieblingsmusiker, aber auch einige Nicht-Berliner, die noch immer zu uns gehören und eine gewisse Verbindung zur Stadt haben. Freut euch auf Musik von Parcels, Thomas Azier, Rangleklods und anderen.

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Daniel-Ryan Spauldings Virale Mauerpark Orgie wurde in einen Techno Song verwandelt

Daniel-Ryan Spauldings Virale Mauerpark Orgie wurde in einen Techno Song verwandelt

Der Berliner Stand-up-Comedian Daniel-Ryan Spaulding hat unsere Stimmung in den letzten Wochen der Quarantäne wirklich gehoben, denn er hat uns täglich neue, urkomische Videos zum Thema Corona geliefert. Man sollte meinen, dass dies schnell alt werden würde, aber in Wirklichkeit hat er kontinuierlich einige seiner besten Comedy-Videos aller Zeiten serviert. Wer hätte gedacht, dass es besser werden würde als seine “It’s Berlin”-Videos, die ihn überhaupt erst auf den Radar gebracht haben (zumindest für das Publikum hier).

In seinen Videos schmollt Daniels Figur “Da’Niel” vor allem und kommentiert passiv-aggressiv den Lockdown und den Mangel an Nachtleben und Sexclub-Aktivitäten, die er im Moment so sehr vermisst. Vor allem konnte man sehen, wie er vor dem Berghain einen Wutanfall bekam, als dieses geschlossen wurde, wie er irgendwo durch die Büsche der Hasenheide kroch, um das Comeback des Cruising anzukündigen, oder wie er sich eine riesige schwulen Orgie im Mauerpark von ungehorsamen, geilen Schwulen fantasierte, die nicht in Quarantäne bleiben wollten.

 

Letzteres wurde nun tatsächlich von dem Live-Loop-Musiker Rihu Kai aus Australien in einen Techno-Song verwandelt. Was sich nach einer etwas abgefahrenen Idee anhören mag, hat sich als ziemlich grandios herausgestellt, und wir können uns durchaus vorstellen, dass dies in echten Clubs gespielt wird und die Leute wirklich verrückt danach sind. Es ist natürlich kein völlig neues Konzept, denn die Verwendung von Spoken-Word-Segmenten in der Techno- und House-Musik hatte in den frühen 2000er Jahren ihre coolen Momente und wurde in späteren Jahren sogar zum Mainstream mit so denkwürdigen Hits wie “But first, let me take a selfie”. Aber aus irgendeinem Grund schaffen es sowohl Daniel-Ryan als auch Rihu Kai, dass es funktioniert! Es ist urkomisch und total tanzbar. Wir lieben es absolut.

Die einzige Ironie hier: Es kann im Moment nicht gerade ein Dancefloor-Banger werden, wenn man bedenkt, dass alle Clubs geschlossen sind und Sommerfestivals abgesagt wurden. Aber wir erwarten auf jeden Fall, den Song in den kommenden Wochen bei einigen Balkon-DJ-Live-Streams zu hören, oder auch bei einer illegalen Sexorgie im Mauerpark!

 

Großartige Neue Tracks & Videos von Berliner Musikern

Großartige Neue Tracks & Videos von Berliner Musikern

Die Berliner Musikszene war in den letzten Monaten ausgesprochen fleißig und hat so viele neue Tracks und Musikvideos gezaubert, dass wir dachten, es sei an der Zeit, eine weitere Liste der jüngsten Veröffentlichungen unserer Lieblingsmusiker zusammenzustellen. Dieses Mal haben wir eine Reihe von Neulingen dabei, die wir bisher noch nicht auf dem Blog vorgestellt haben (Schande über uns!), die wir aber gerne in unser musikalisches iHeart-Universum einführen möchten. Unter ihnen einer der bekannteren Berliner Musiker, Zebra Katz, sowie die Newcomer Finn Ronsdorf und die wunderbare K.ZIA. Natürlich haben wir auch die neueste Musik von iHeart Favs Fhat, Evvol und Lie Ning in unseren Post aufgenommen. Und los geht’s.

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Trikestra 360° – Ein Virtuelles Concert von 3 Berliner Orchestern

Trikestra 360° – Ein Virtuelles Concert von 3 Berliner Orchestern

Gestern Abend hatten drei in Berlin ansässige Orchester ein Konzert im Neuköllner Vollgutlager geplant, bei dem die Musik der 6. Sinfonie von Ludwig van Beethoven gespielt werden sollte. Aus Gründen, die uns allen wohl bekannt sind, konnte dies leider nicht stattfinden. Aber die schöpferische Kraft von 70 Musikern der jungen norddeutschen philharmonie, des STEGREIF.orchesters und des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin ist nicht so leicht zu stoppen.

Sie haben sich mit dem 3D-Künstler und iHeartBerlin-Freund Lucas Gutierrez whozusammengetan, der eine atemberaubende virtuelle Klangperformance geschaffen hat, bei der ein Cluster von Aufnahmen der 70 Musiker, die ihre Noten spielen, in eine futuristische Welt eingebettet ist, in die die Kamera zoomt. Mit Hilfe der 360°-Videotechnologie können die Zuschauer frei in dieser Welt umher schwenken, die Details erkunden und die einzelnen Musiker betrachten, während sie das Konzert genießen. Das ist ziemlich abgefahren und wahrscheinlich die beeindruckendste “digitale Version” eines Live-Events dieser neuen kontaktlosen Ära. Wir hoffen, bald noch mehr solcher Dinge zu sehen!

Und jetzt lehnen wir uns zurück und genießen die Musik von Beethoven!

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CTM: Ein Gegenkultureller Marathon zwischen Clubs, Musik und Kunst

CTM: Ein Gegenkultureller Marathon zwischen Clubs, Musik und Kunst

Virgen María. 

Wenn du dich für elektronische Musik und Gegenwartskultur interessierst, solltest du dir diesen 10-Tage Marathon aus (gegen-)kulturellem Input geben. Gepaart mit Debatten, Talks, Clubkultur und Kunst, wird die diesjährige CTM wieder ein Highlight des Jahres. Wer wissen will, was in Clubkultur und Undergroundmusik los ist, findet hier neue Inspirationen und trifft auf bekannte Gesichter. In der diesjährigen Ausgabe gibt es wieder Musikveteranen wie Robert Henke zu sehen, die neben Undergroundperlen wie Sherelle aus London spielen. Das Festival legt auch dieses Jahr wieder großen Wert auf ein diverses Booking, das allen Anforderungen an eine politisch bewusste Herangehensweise an die Auswahl der Künstler*innen* entspricht. Wirf einen Blick in die Liste der Künstler*innen* und du wirst ein Beispiel dafür sehen, wie man verschiedene Identitäten, Hintergründe und Erfahrungen integriert.

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Die Besten Berlin Musik Videos des Sommers

Die Besten Berlin Musik Videos des Sommers

Foto: Ísabel Hayn. 

Dieser Sommer war heiß – und zwar nicht nur in Sachen Temperatur, sondern auch was die Musikszene angeht. In den letzten Wochen kam ein wahnsinnig guter Track nach dem anderen heraus, die uns alle samt einen großartigen Berlin Soundtrack geboten haben. Ich finde es super spannend mitzuerleben, wie die Szene in Berlin sich so stark weiterentwickelt hat und die Messlatte immer höher legt.

Entgegen des Klischees, dass Berlin das Zentrum der elektronischen Musik ist, ist unsere Auswahl jedoch eher im Bereich von Pop und Indie zu verorten, was einmal mehr beweist, wie vielfältig Berlin ist, und dass es hier für jeden Geschmack etwas gibt.

Schnallt euch an für diese exquisite Auswahl an Musikvideos aus Berlin. Mit dabei das großartige Debüt vom jungen Berliner Multitalend Lie Ning, den manchen von euch vielleicht bereits durch seine Arbeit als Tänzer und Model kennen, sowie eine aufgedrehte, kunterbunte Popexplosion der Berlin Franzosen von Free Free Dom Dom. Die Jungs von FHAT lassen die 70er Disco Ära wieder aufleben und Magic Island führt uns eine sinnliche Performance in ihrem Bett vor mit einem unerwarteten Gast am Ende. Viel Spaß mit den besten Berlin Musik Videos des Sommers.

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Whole United Queer Festival: Der Beginn einer Revolution

Whole United Queer Festival: Der Beginn einer Revolution

Foto: Rafael Medina. 

Bereits nach drei Jahren ist WHOLE, das extravagante Spektakel außerhalb Berlins, zu einem einzigartigen Ort queerer Sichtbarkeit und Gemeinschaft geworden mit – zweifellos – historischer Bedeutung. Unser iHeartBerliner Autor Andy besuchte die dreitägige “Function in Ferropolis”.

Ich atme tief ein. Die Luft ist staubig und trocken von diesen ersten brennend heißen Sommertagen. Während Ich darauf warte, dass meine Freundesgruppe ankommt, lege ich meinen schweren Rucksack ab und lasse meine Blick langsam schweifen. Kolossale Metallkräne ragen in den strahlend blauen Himmel, brutale Überreste längst vergangener Zeiten. Davor steht ein provisorisches Dorf verstreuter Zelte auf staubig trockenem Boden – eine Szenerie wie aus “Mad Max”. Ich blicke in die andere Richtung, eine Gruppe halbnackter Körper tanzt mir entgegegen; ein neongrüner Irokese auf der einen Seite, bodenlange Lederchaps auf der anderen, und riesige auf-und-ab springende Reifenohrringe. “YES BITCH!”, rufe ich plötzlich aus und schnippe mit dem Finger. Ein Fäscher schnappt auf, ein gehauchter Kuss auf meine Wange und das extravagante Ensemble wirbelt an mir vorbei. Ich fange an zu lachen.

Bye Bye Realität. Ich bin zu Hause.

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Klassische Musik als Atempause vom Alltag

Klassische Musik als Atempause vom Alltag

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Wir kennen sie alle: die “Ängsten Vertrauten”. Der Job, der mal wackelt, die Beziehung, die nicht safe ist, oder die Freundschaft, die sich kaum noch ergibt. Aber viele dieser Sorgen sind im wesentlichen nur mentale Hürden. Und was mir heute dabei extrem geholfen hat, mich davon ein wenig zu distanzieren, ist klassiche Musik.

Gemeinsam mit der Staatsoper Berlin veranstalten wir nun schon im zweiten Jahr für unsere Leser ein Picknick beim Open-Air Klassik-Event Staatsoper für Alle. Dort haben wir zwischen Snacks und Champagner nicht nur fantastische Musik erleben dürfen, sondern auch eine ganz einzigartige kollektive Erfahrung geteilt.  Darüber schreibe ich ausführlicher im englischen Teil des Artikels.

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Gewinnt ein Picknick mit dem Team von iHeartBerlin bei Staatsoper für Alle

Gewinnt ein Picknick mit dem Team von iHeartBerlin bei Staatsoper für Alle

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Klassische Musik ist wie eine besondere Delikatesse. Eine die länger braucht in der Zubereitung und vielleicht auf dem ersten Blick etwas unscheinbar wirkt. Vielleicht ist ihr Geschmack auch etwas in Vergessenheit geraten. Aber sobald man sie nochmal probiert möchte man gar nicht mehr aufhören davon zu essen.

Berlin bietet zum Glück ein vielfältiges Buffet an Möglichkeiten klassische Musik zu genießen. So steht eines der bekanntesten Klassik-Open-Airs vor der Tür. Bei Staatsoper für Alle, dem Jahreshighlight der Staatsoper unter den Linden gemeinsam mit BMW, wird übernächstes Wochenende der ganze Bebelplatz zum Zuschauersaal erklärt. Unter freiem Himmel und umgeben von majestätischer Architektur dürfen alle Berliner und Berlin-Besucher Konzerte der Extraklasse einfach so umsonst erleben.

Um das eh schon einzigartige Erlebnis abzurunden, haben wir gemeinsam mit der Staatsoper kooperiert und wollen hiermit ein exklusives Picknick an die Leser von iHeartBerlin verlosen. 3×2 Gewinner dürfen mit uns bei einem leckeren Sektbrunch am Sonntag den 16. Juni um 11:30 Uhr, die Klänge der Staatskapelle dirigiert von Daniel Barenboim lauschen.

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Dieses Berliner Kollektiv Revolutioniert Wie Wir Klassische Musik Erleben

Dieses Berliner Kollektiv Revolutioniert Wie Wir Klassische Musik Erleben

Foto: Harry Sherwood. 

Ihr habt vielleicht schon von Crossmodalism gehört – der internationalen Bewegung, die ganz besondere Veranstaltungen organisiert und die Art und Weise, wie das Publikum in Bereichen wie Theater, Kochen oder sogar Wissenschaft interagiert, neu definiert. Die dort gewonnenen Erkenntnisse haben zwei prominente Vertreter der Bewegung dazu inspiriert, sich als 1781 Collektive zusammenzutun und Veranstaltungsreihen rund um die klassische Musik zu organisieren. Im englischen Teil könnt mehr darüber erfahren, was ihre exklusiven Konzerte zu einem einzigartigen Erlebnis macht und wie ihr euch beteiligen können.