Macht Mit Im Kampf gegen Rassismus und Fremdenhass

Politischer Aktivismus leicht gemacht: YouTuber, Digital-Aktivist und charmanter Wortakrobat Tarik Tesfu hat fünf soziale Projekte gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit ausgewählt, die deine finanzielle Unterstützung brauchen.

Seit T2015 hüpft Tarik schon im Netz herum. Als selbsternannter „Gender-Messias“ und „Gutmensch“ vloggt der junge Berlinerin im Wochentakt über Gleichberechtigung, LGBTQ*Rechten, Rassismus in Deutschland und nimmt dabei so gar kein Blatt vor den Mund. Als Schwuler Deutscher und Man of Color macht ihn seine politisch inkorrekter und messerscharfe Zunge immer gefolgt von einem charmanten Lächeln nicht nur Fans.

Die Kommentare auf seinem YouTube-Kanal werden zum Teil ziemlich hässlich. Pure Tarik-Liebe oder Tarik-Hass, etwas dazwischen scheint es nicht zu geben. Nimm den ganzen Hass und mach ’ne „Weil wir dich haten, Tarik-Heul-Mimimi-Hymne“ draus; Tariks Umgang mit der flterlosen digitalen Kommentar-Drecksschleuder. Selbst wenn du kein Deutsch verstehst, das Video ist zum schreien… lustig.

iHeartBerlin ist definitiv in love with Tarik. „Zeig Rassismus den Stinkefinger“ ist Tariks GoFundMe Kampagne, die fünf verschiedene Projekte im Kampf gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit unterstützt. „Deutschland hat so ein großes Problem mit Rassismus“, so Tarik im Video, „Diejenigen, die immer noch glauben, dass es hier keinen Rassismus gibt … Na, guten Morgen!“. Wenn die jüngsten Ereignisse in Chemnitz oder unser Artikel über Rassismus in Berlin dich wach gerüttelt haben, du aber nicht weißt, wo du anfangen sollst, dann haben wir hier die Lösung.

„Wir müssen Projekte supporten, die sich tagtäglich für eine demokratische Gesellschaft einsetzen. Projekte, die Betroffene von Rassismus begleiten, unterstützen und empowern“, schreibt Tarik im Statement der Kampagne. „Wenn bestimmte Gruppen als die „Anderen“ gesehen werden, dann fällt es leichter auszugrenzen, weniger respektvoll zu sein und – im krassesten Fall – Gewalt zu legitimieren. Die rassistischen Übergriffe in Chemnitz haben das mal wieder bewiesen.“

Die fünf geförderten Projekte sind:

Pro Asyl setzt sich für die Menschenrechte und den Schutz von Geflüchteten in Deutschland und Europa ein. Homepage: https://www.proasyl.de

GLADT engagiert sich gegen Rassismus, Sexismus, Trans*- und Homophobie, Behindertenfeindlichkeit und andere Diskriminierungsformen.

Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) vertritt die Interessen schwarzer Menschen in Deutschland und setzt sich für Gerechtigkeit in der Migrationsgesellschaft ein.

Der Verein AGIUA leistet Migrationssozialarbeit sowie Jugendbildung in Chemnitz und Sachsen. Ziel ist es, Menschen zur Teilhabe zu befähigen und Vorurteile abzubauen.

The Women in Exile & Friends wird von geflüchteten Frauen organisiert und setzt sich gegen Sexismus und Rassismus ein.

„Zeig Rassismus den Zeigefinger“ hat bereits mehr als 3.500€ gesammelt. 10.000 wären besser, wa?!

In unserem Berlin ist kein Platz für xenophobic Bullshit.

Um die Kampagne zu unterstützen, klickt hier. Natürlich könnt ihr die Projekte auch nach dem Ablauf der Kampagne noch individuell unterstützen oder sogar – noch viel besser – selbst dort aktiv werden im Kampf gegen den Rassismus.

Andy by
on September 20th, 2018
updated on September 20th, 2018
in Leute
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