Stil & Funktionalität für Berlin’s Fahrradfahrer

Chance of Rain 1

Berliner und ihr Fahrrad, das gehört einfach zusammen. Nur wenige Städte, die ich bisher besucht habe, waren so Fahrradfreundlich wie Berlin. Auch bei Wind und Kälte sind die Berliner noch auf dem Fahrrad unterwegs, einzig wenn es regnet, dann wird’s auch den Härtesten einfach zu ungemütlich. Und wer will schon mit einem hässlichen Regencape durch die Stadt fahren, welches er dann für den Rest des Tages klatschnass mit sich rumtragen muss.

Das Berliner Label Chance of Rain von Antoniya Ivanova bietet hier eine clevere Alternative. Mit atmungsaktiven und wasserabweisenden High-Tech-Stoffen fertigen sie modisch zeitlose Trenchcoats, Jacken und Capes an, die so schön sind, dass man sie auch ohne Regengefahr gerne anzieht. Die Teile sind auch mit so viel cleveren Funktionen ausgestattet, dass man erstmal aus dem Staunen gar nicht rauskommt. Nach dem Klick gibt es ein paar Fotos und ein tolles Video, was diese praktischen Wunderwerke vorstellt. Jetzt kann der Regen kommen!

Frank by Frank
on Mai 24th, 2016
in Mode

Ein Jahr in Berlin

Mauerpark Swings

Ein Jahr in Berlin – es ist sozusagen ein Jubiläum. Dies ist meine Geschichte dieser unsagbar vergebenden Stadt. Eine Geschichte erzählt durch für sehr prägnante Jahreszeiten, drei Wohnungen,  mehreren Jobs, unzähligen flüchtigen Freundschaften und einer äußerst schwierigen Sprache. Es ist eine Geschichte von enormer Dichte, die gefangen ist zwischen seiner schweren Geschichte und der unbeschreiblichen Leichtigkeit und Freiheit, die selbst aus den dunkelsten Ecken hervor scheint.

Diese Stadt, die ich jetzt mein Zuhause nenne, ist wirklich außergewöhnlich, ein Anomalie. Sie ist in ihr nächstes Kapitel übergegangen, folgt den Konturen der Geschichte, blüht auf in ein liberales und kulturelles Zentrum. Es hat sich bis zur Unkenntlichkeit verändert, sich zu einer Stadt der Toleranz und Akzeptanz profiliert – ein Ort, wo Menschen frei sind von Vorverurteilungen, und sich offener und ehrlicher ausdrücken können. Doch trotz alle dem konnte ich auch Berlin’s Abgründe spüren.

Dies ist meine Zeit in Berlin…

(Die ganze Geschichte von Liam McGuckin gibt es im englischen Teil des Artikels)

by Guest Author
on Mai 23rd, 2016
in Stories

Das weltweit erste Street Art Museum in Berlin

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Das Street Art Museum, Foto: Urban Nation

“Urban Art heißt für mich, öffentlich ein Gespräch zu führen”

Yasha Young ist sichtlich erfreut als sie ihre Dankesrede vor internationaler Presse und Künstlern an diesem sonnigen Donnerstagmorgen hält. Die Direktorin von Urban Nation, einem Netzwerk für Street Art und ihre Künstler feiert gemeinsam mit ihren Unterstützern den Baustart des weltweit ersten Street Art Museums. “Urban Art ist ein Zeitzeuge, der sich jedem zeigt”, sagt Young während ihre Stimme leicht zittert. Mit dem kommenden Jahr wird dieser Zeitzeuge noch ein großes Stück sichtbarer werden, und das mitten in Schöneberg.

Erfahrt mehr über das Museum und seht erste Entwürfe und einen Trailer im englischen Teil des Artikels.

Yasmin by Yasmin
on Mai 22nd, 2016
in Galerien, Schöneberg

Ein Verhaltenskodex für das Berliner Nachtleben

Berlin Club Etiquette

Ihr habt es also endlich in den Club geschafft, aber was nun?

Nachdem ihr stundenlang diverse Blogs nach Tipps durchsucht habt, wie ihr in den begehrten Berliner Club eurer Wahl reinkommt, seid ihr nun endlich bereit euch in der aufregende Berliner Nachtleben zu stürzen. Euer Outfit is on point (und zwar schwarz). Ihr habt über eine Stunde in der Schlange draußen gewartet ohne auch nur den Anflug eines Lächelns im Gesicht. Ihr habt das komplette Line-up aller Floor auswendig gelernt und genug Deutsch einstudiert, um dem Türsteher selbstbewusst mitzuteilen, wie viele Leute ihr seid (du bist alleine da). Herzlichen Glückwunsch! Du bist drin. Jetzt ist es an der Zeit Spaß zu haben.

Aber Moment mal, so einfach ist es nicht. Nur weil du den Bouncer davon überzeugen konntest, dass du ein Stammkunde bist, heißt es noch lange nicht, dass du wirklich schon bereit für den Dancefloor bist. Bevor du dir also siegessicher selbst auf die Schulter klopfst, nimmt dir doch ein paar Minuten um dich mit der Etiquette des Berliner Nachtlebens vertraut zu machen. Unsere Gastautorin Nicole Paulus hat sich die Mühe gemacht, für euch die wichtigsten Tipps zusammenzutragen. Mehr dazu im englischen Teil des Artikels.

by Guest Author
on Mai 20th, 2016
in Party, Stories

Dating in Berlin: Die Madonnas und die Huren

Eylul Aslan Legs and Fingernails

Foto: Eylül Aslan

Männer sind simple Kreaturen. Alle – selbst die klugen. Als Spezies sind wir zwar eine Art hochentwickelte, haarlose Affen, die wirklich weit gekommen sind, doch gibt es eine wirklich dumme Sache, die wir lieben: Dinge in Kategorien einzuteilen. Diese Kategorien geben uns die Möglichkeit unsere Mitmenschen zu katalogisieren und wir scheinen auch noch Spaß dran zu haben. Heterosexuelle Männer bekommen sogar eine ganz eigene Kategorie, die sie auch wirklich nur für Frauen benutzen: Die der Madonna und der Hure.

Warum das witzig und gleichermaßen traurig ist und ganz unweigerlich in der Mid-life-crisis endet, könnt ihr im englischen Teil dieses Artikels lesen.

by Guest Author
on Mai 19th, 2016
in Stories

Wie (un)lustig sind die Deutschen wirklich?

laughs in translation Germany

Humor ist universal und einzigartig zugleich. Einer der unzähligen Vorteile des Lachens ist die Fähigkeit Menschen und Nationen zu vereinen. Man könnte sagen, dass viele Kulturen ähnliche Lachgewohnheiten teilen. Natürlich gibt es auch Unterschiede, die daher rühren, dass man einen Witz um ihn zu verstehen in seinem Kontext eingebettet sehen muss.

Yasmin by Yasmin
on Mai 18th, 2016
in Stories, Videos

Der Karneval der Kulturen mit anderen Augen

aufmacher

Fotos: all.x

Es wird wohl in Berlin an niemandem vorbeigegangen sein, aber dennoch hier nochmal: Am Wochenende fand mal wieder der allseits geliebte und gehasste Karneval der Kulturen statt. Man kenn ja die Bilder danach: Verwackelte, quietsch-bunte Aufnahmen von bunten Kostümen und Menschenmassen auf den Straßen. Fotograf und Instagrammer Alexander Niklass a.k.a. all.x hat das Ganze mit einer etwas anderen Ästhetik eingefangen. Seine Bilder gibt es nach dem Klick. Viel Vergnügen.

Frank by Frank
on Mai 17th, 2016
in Fotos

aviv – Ein neues Berliner Magazin in Deutsch und Hebräisch

aviv_hannohauentein

Foto: Christian Werner

Aviv heißt Frühling auf Hebräisch. Und auch wenn Berlin sich schon fast wie im Sommer anfühlt, freue ich mich auf die Erscheinung des aviv Magazin. Publiziert Deutsch und Hebräisch – ist aviv ein zweisprachiges Print-Magazin mit Schwerpunkt auf Kunst und Literatur. Mit dem Ziel die Beziehung zwischen deutscher und hebräischer Kultur zu erneuern kommt aviv sehr jung und dynamisch daher und macht Hoffnung das noch mehr solch interessante Magazinprojekte in Berlin entstehen könnten.

Heute Abend ist die Launch-Party in der Berghain Kantine mit einer Lesung, einer Tanzperformance und vielen spannenden Musik-Acts. Mehr Bilder vom Magazin nach dem Klick.

Claudio by Claudio
on Mai 13th, 2016
in Produkte

Der neue Berlin Film: Mängelexemplar

maengelexemplar opener

Karo hat’s grad echt nicht einfach im Leben – sie hat den Job verloren und ihr Freund hat sie verlassen. Doch trotz ihrer Probleme trägt sie es mit Fassung und einer guten Portion Humor – so machen das die Berliner halt. Denn am Ende hat man ja immerhin noch seine schöne Stadt.

In dem Film Mängelexemplar (basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von Sarah Kuttner) wird uns die Großstadtneurotik Berlin’s ganz wunderbar in Form der etwas speziellen, aber dennoch charmanten und lustigen Karo vorgelebt. Karo ist so eine Type, die man trotz all ihrer Probleme eigentlich gern hat, und mit der man gerne mal eine Runde Heulen geht, wenn’s gar nicht anders mehr läuft. Ihre Tipps für die passenden Orte dafür und den Trailer zum Film, der heute anläuft, nach dem Klick.

Frank by Frank
on Mai 12th, 2016
in Filme, Videos

Wie Berliner das Abhängen zur Kunstform erheben

Hanging Out in Berlin 11

In den meisten Großstädten der Welt ist die Aktivität des “Abhängens” so ziemlich ein Luxus, den sich nur Touristen oder ein paar priviligierte Studenten leisten können. Die restlichen Anwohner müssen den ganzen Tag knüppeln, entweder weil sie sich ihr Leben anders nicht leisten können, oder weil Arbeit das größte Statussymbol ist. In Berlin ist das anders. Hier ist das Abhängen ein geschätzter Teil des Lebensstils. Es ist so eingebettetn in den Alltag der Bewohner, wie es lange Überstunden und strikte Fitnesspläne andernorts sind. Berliner schämen sich dabei keineswegs für das Faulenzen, im Gegenteil, es wird als eins der großen Vorteile der Stadt gesehen, das eben genau das hier überhaupt möglich ist.

Der Fotograf Guney Cuceloglu, den ihr vielleicht noch von seinen Portraits von Mädels und Jungs auf und mit ihren Drahteseln kennt, hat sich uf den Weg gemacht zu den beliebtesten Orten der Entspannung, um zu beobachten und festzuhalten, wie die Berliner das Abhängen zur Kunstform erheben. Viel Spaß mit seiner Sammlung an Fotos nach dem Klick.

Frank by Frank
on Mai 11th, 2016
in Fotos