Olympus Photography Playground Berlin 2014

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Ich glaube ich habe wahrscheinlich kaum eine Veranstaltung so oft empfohlen wie den Olympus Photography Playground in letzter Zeit. Das liegt wahrscheinlich daran, dass es viel zu selten partizipative und explorative Ausstellungen in Berlin gibt und schon gar nicht so umfangreiche und gute. Die 9 Exponate der internationalen Künstler AlexandLiane, 3Destruct [ANTIVJ], Clemens Behr, Dean Chamberlain, Leandro Erlich, Philip Beesley, Anna Bruns & Thomas Brown, Transforma und Maser, die es hier zu sehen und zu erkunden gibt, sind so riesig, dass man sie eher als Sets bezeichnen könnte. Und was in den meisten Museen und Galerien verboten ist, steht hier ganz weit vorne an der Tagesordnung: Fotografieren.

Dazu kann man entweder seine eigene Kamera nehmen, oder man leiht sich die niegelnagelneue, äußerst coole Olympus OM-D E-M10 für die Ausstellung aus. Die SD Karte kann man danach natürlich behalten. Die Resulte der Kamera sind wirklich super und die Features sind so reichhaltig, dass ich sie hier nicht aufzählen vermag. Am besten hat mir jedoch die Wifi-Funktion gefallen, über die ich die Fotos direkt auf das Smartphone übertragen konnte und direkt auf Instagram gepostet habe. Wunderbar!

Bis zum 25. Mai kann man die Ausstellung noch täglich von 11-19 Uhr besuchen, auch an den Feiertagen. Es macht wirklich unheimlich Spaß, besonders in größeren Gruppen. Nach dem Klick gibt es das Set, was ich und meine Freunde dort bei der Eröffnung letzte Woche gemacht haben. Übrigens gibt es als Zusatz zur Ausstellung auch noch ein Programm an Talks, Workshops und Live Sessions, die man nicht verpassen sollte. Viel Vergnügen!

Frank by Frank
on April 17th, 2014
in Fotos, Kunst

Berlin Goods: Schuhe von VELT

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Die Anzahl an Modedesignern in Berlin ist kaum noch in Zahlen auszudrücken. Was Schuhdesigner angeht, da sieht das ganz anders aus, den von denen gibt es erstaunlich wenig hier, warum auch immer. Schade für mich, wo ich doch so ein Schuhliebhaber bin.

Umso mehr Aufmerksamkeit bekommt dafür eines der wenigen Schuhlabels der Stadt: VELT, welches im Moment einen Pop-Up Shop im The WYE in der Skalitzer Str. 86 veranstaltet. Das Label zeichnet sich durch äußerst clevere Männerschuhe aus, die gekonnt klassische Formen mit ungewöhnlichen Details, wie diagonale Farb- und Materialwechsel oder auch Cut-Outs kombiniert. Das sieht ungewöhnlich und auffällig aus, ist aber nicht zu verrückt, dass auch das modisch eher zurückhaltende Geschlecht sich darin wohl fühlen wird. Nach dem Klick könnt ihr euch das genauer anschauen. Aber am besten ihr probiert die Teile direkt im Pop-Up Shop an, der noch bis zum 26. April geöffnet ist.

Frank by Frank
on April 16th, 2014
in Kreuzberg, Mode, Orte, Shops

Exploring Berlin – Sowjetisches Ehrenmal

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Besonders in der Osterzeit besinnt sich der Berliner auf das gute alte Spazierengehen. Da ja Mitte zu konsumorientiert, der Görli zu junkig und der Mauerpark zu hippsterig geworden ist um da eine entspannte Runde zu drehen, sollte man auf den Treptower Park ausweichen. Wer sich dort von schönen Ufer wegbewegt, die Straße überquert, die den Park teil, landet am Sowjetischen Ehrenmal. Dieses eindrucksvolle Bauwerk von 1949 gedenkt den gefallenen Soldaten der Roten Armee.

Die Ausstrahlung dieser historisch relevanten Stätte ist nicht nur durch die meterhohen Soldatenstatuen bedingt. Am eindrucksvollsten empfinde ich das Tor zum Denkmal, welches aus zwei kristallartigen Pyramiden-Konstrukten besteht. Diese Elemente erinnern weniger an die 50er, sondern eher an eine ferne galaktische Zukunft. Vielleicht war die Sehnsucht nach den Sternen und die Vision des Sowjetischen Weltimperiums in diesem Jahrzehnt schon prägnant für das Bauwerk. Allemal ein besuchenswerter Ort der Berliner Vergangenheit. Mehr Bilder nach dem Klick.

Claudio by Claudio
on April 14th, 2014
in Orte

Positionen mit Vermibus

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Am Samstag eröffnet die Open Walls Galerie im Stattbad Wedding die neue Gruppenausstellung Positions mit den Arbeiten der Künstler OX, BR1 und Vermibus, die sich allesamt mit dem Thema Werbung auseinander setzen und sich dem Adbusting bedienen.

Vermibus habe ich schon seit einer ganzen Weile auf dem Radar, seit ich seine Arbeit am U-Bahnhof Schönleinstraße entdeckt habe. Seine Transformation von glamourösen Werbemodels in düstere, dämonenhafte Kreaturen finde ich wahrhaft faszinierend. Nach dem Klick gibt es einen kleinen Vorgeschmack auf seine Werke.

Frank by Frank
on April 11th, 2014
in Kunst

Berliner Künstler: Christopher Winter malt spekulative Wirklichkeiten

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In unserer neuen Serie Berliner Künstler wollen wir euch visuell beeindruckende Arbeiten der in Berlin ansässigen Kunstszene zeigen. Durch renommierte Kunstakademien, günstige Ateliers und viel Raum für kreativen Austausch (sowohl geistig als auch auf die Fläche bezogen) bietet Berlin einen fruchtbaren Boden und Lebensraum für Künstler. Schade jedoch, dass der kaufkräftige Kunstmarkt eher woanders agiert, weshalb auch viele der lokalen Künstler hier zwar arbeiten jedoch eher woanders ausstellen müssen.

Bei der KIK Ausstellung in den Räumen des Kino International sind mir die Gemälde von Christoph Winkler aufgefallen. Der Berliner Künstler hat nicht nur dort ausgestellt, sondern ebenfalls die Ausstellung mitkuratiert. In einer leichten Melancholie getaucht entführen einem die Bilder zwischen Absurdität und Komik. Mir haben vorallem die Bären-Bilder aus der Reihe Speculative Realism gefallen. Nach dem Klick gibt es eine kleine von mir zusammengestellte Werkschau.

Claudio by Claudio
on April 10th, 2014
in Kunst

Das unerwartete Casting – Ein How-to-Selfie Guide

Alcatel ONTOUCH Selfie Kiddo

Bei all dem Hype um die Oscar Selfies, die vielen Selfie-Memes auf Instagram à la #aftersex, #iwokeuplikethis oder #nomakeup, sowie den zahlreichen Artikeln in angesehen Magazinen und Zeitungen zum Thema Selfies war es eigentlich klar, dass es früher oder später passieren würde: Das Selfie Casting.

Wie schon vor kurzem bei uns berichtet ist Alcatel ONETOUCH gerade auf der Suche nach den Gesichtern seiner neuen weltweiten Werbekampagne und bedient sich dabei an einem unerwarteten Selfie Casting. Um dabei zu sein muss man eigentlich lediglich seine eigenen Selfies in bestimmten Kategorien hochladen. Eine Jury aus drei bekannten Persönlichkeiten wird die besten Selfies unter allen Einsendungen auswählen. Mit dabei ist zum Beispiel der übererfolgreiche Modeblogger Bryan Boy, der selbst schon unzählige Selfies von sich veröffentlicht hat und sich mit Sicherheit gut mit der Materie auskennt. Ebenso dabei der Cool Hunting Mitbegründer Evan Orensten und die Fake Leather Gründerin Adriana Gastélum.

Im englischen Teil des Artikels bekommt ihr in unserem How-to-Selfie-Guide eine kleine Anleitung, was ihr für die Teilnahme beachten solltet. Viel Vergnügen beim Selfies-Machen.

Frank by Frank
on April 10th, 2014
in Sonst so

Nostalgia for Paradise – Kate Bellm & Edgar Lopez Ausstellung

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Einige suchen immer wieder nach dem Paradies in den dunklen Weiten von Berlin, andere gehen lieber auf Weltreise und bringen ein Stückchen Paradies mit in die Hauptstadt zurück. So zum Beispiel das Künstlerpaar Kate Bellm und Edgar Lopez, welches über zwei Jahre auf Reisen war. Das kreative Ergebnis dieser Reise ist die Ausstellung „Sehnsucht nach dem Paradies“ und liegt weitab von Reisedokumentationen a la GEO, sondern gleicht eher einem Drogentrip: phantastisch, surreal und überdreht. Eine Seite der Ausstellung bildet der von Edgar Lopez aus gefundenen Objekten und übermalten Bildern arrangierte Altar. Die andere Seite zeigt Kate Bellms Fotografien, die oftmals wie direkt aus absurden Szenerien entsprungen scheinen. Beides liegt fernab der gut-deutschen Welt in der wir uns täglich bewegen und bietet daher eine visuell willkommene Abwechslung. Mehr Eindrücke und die Adresse nach dem Klick.

Claudio by Claudio
on April 9th, 2014
in Galerien, Kunst

VOTE NOW! Die besten deutschen Musikvideos 2014

©Katharina Duve/Ted Gaier/Timo Schierhorn

Im vierten Jahr arbeite ich inzwischen bei den Kurzfilmtagen Oberhausen und finde, ich habe mich in der Selbstbeweihräucherung bisher fein zurückgehalten. Nun ist es aber soweit und ich möchte mal auf die kurze Kunst im Ruhrpott hinweisen. Nicht ohne aktuellen Anlass versteht sich! Diesen bietet der ganze Stolz meiner Kollegin Jessica Manstetten. Keiner kennt sich, wenn es um Musikvideos geht, aus wie diese Dame! Jedes Jahr durchforstet sie die Clipwelt und sucht, sichtet und sammelt die Creme de la Creme des unterschätzen Genres. Aus Einreichungen wählt sie mit ihrer Kommission dann in drei Tage Dauerglotzen die besten deutschen Werke für den MuVi Preis aus und stellt aus dem, was sie das ganze Jahr über gefunden haben, das MuVi International Programm zusammen. Für 2014 ist die Wahl gefallen und seit vergangener Woche kann man die deutschen Clips online schauen und für den Pubikumspreis abstimmen. Unter den fleissigen Votern wird ein Trip zu den Kurzfilmtagen Anfang Mai verlost, wo der Preis dann übergeben und mit einer dicken Party begossen wird…

Lia by Lia
on April 8th, 2014
in Filme, Musik, Videos

Last Days of Kim Kardashian Party Fotos

Last Days of Kim Kardashian Party Fotos

Am vergangenen Samstag hat Suz mal wieder eine ihrer Last Days Partys im Backyard geschmissen, diesmal zu Ehren der reizenden Trash-Ikone Kim Kardashian. Es war schön nach so langer Zeit mal wieder auf dieser überaus lustigen Party zu feiern. Deshalb gibt es nach dem Klick auch endlich mal wieder ein extra dickes Fotoset dazu auf 3 Seiten inklusive GIFs.

Frank by Frank
on April 8th, 2014
in Fotos, Party

MEAT – Zwischen Mall, Kneipe und Stripclub – Eine Nachbesprechung

MEAT – Zwischen Mall, Kneipe und Stripclub – Eine Nachbesprechung

Wie bereits angekündigt, haben wir uns am Wochenende in den Westen aufgemacht in die Schaubühne um das neue Stück vom schwedischen Regisseur Thomas Bo Nilsson mit dem würzigen Titel MEAT zu besuchen. Der überaus begabte Bühnenbildner, Regisseur und Performer, der bisher immer in der dänischen Theatergruppe Signa aktiv war, hat nun sein eigenes Werk erschaffen. Stark erinnernd an die absurde Parallelwelt, die er auch bereits bei Club Inferno erschaffen hatte, ist auch diesmal ein detailreiches Konsum-Universum entstanden, wo alles käuflich zu sein scheint. Eine detaillierte Kritik gibt es im englischen Teil des Artikels. Ansonsten hoffe ich, ihr nehmt die Gelegenheit wahr, diese Theater-Installation zu besuchen, solange sie noch läuft (bis 13.04.). Ein paar fotografische Eindrücke gibt es nach dem Klick.

Claudio by Claudio
on April 7th, 2014
in Kunst, Theater