Der Türkische Markt: Ein Schlaraffenland am anderen Ufer

Johanna Dumet 8

illustrations: Johanna Dumet

Manche kaufen gerne Schuhe ein, andere eher Kleidung oder die neueste technische Spielerei – bin mir schon bewusst, dass dieser Begriff als Beweis für meine niedrige Affinität zu dem Thema beweist. Persönlich stehe ich eher auf Essen, insbesondere Essen kaufen. Zwei Sachen können mich immer glücklich machen: schönes, sonniges Wetter und ein riesiger Supermarkt voll von qualitativen Lebensmitteln. Der türkische Markt vereint diese beiden Element und schafft somit eine faszinierende Spektakel voll von Farben, Düften und lebendigen Klängen. Dazu kommt der große Vorteil, dass der Markt am Maybachufer liegt und er somit die Chance zu einer entspannten Mittagspause anbietet. Wenn es keine Wolken am Himmel gibt und die Sonne scheint, fühlt es sich an, als ob man an einer Oase ankommt, wo ein sehr nützlicher Austausch stattfindet: man kommt in diesen Zufluchtsort herein und man wird von seinem Stress und seiner negativen Energie entlastet. Letztere werden durch Ruhe und ein Gefühl der Erleichterung ersetzt.

Nikos by Nikos
on September 29th, 2016
in Kreuzberg, Kunst, Markt

Die besten Kuchenmacher Berlin’s

Stephanies Cakes 2

Laut einer Definition von Tina Fey und Amy Poehler ist Kuchen ein fluffiger Nachtisch, welchen Menschen meistens an ihrem Geburtstag essen, wenn sie zugeben, dass sie älter geworden sind. Eigentlich dient Kuchen mehreren Zwecken: manchmal essen wir ihn, wenn wir etwas feiern wollen, während wir ihn öfters als Tröstmittel konsumieren, wenn etwas uns enttäuscht oder traurig macht. Jedes Mal, wenn ich einen wunderbar dekorierten Kuchen sehe, fühle ich mich, als ob meine Seele lächelt. Stellt euch vor, wie lange dieses Gefühl dauerte, als ich mir die Arbeit dieser talentierten Kuchenmacher anschaute:

Nikos by Nikos
on September 29th, 2016
in Essen

Shape Your City: Durch die Nacht mit PANSY

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Foto: Manuel Moncayo

Berlin ist größer als die Summe seiner Teile. Woran liegt das? Weil manche dieser Teile herausstechen. Das sind die Menschen, die aktiv die Stadt zu dem Ort formen, der sie ist. Ohne diese Individuen wäre die Stadt ziemlich grau und langweilig, aber dank ihres Engagements, Enthusiasmus und ihrer Kreativität wird Berlin mit Farben, Spaß und positive Vibes erhellt. Mit einer neuen Serie von Portraits wollen wir ein wenig Aufmerksamkeit für diese Menschen schaffen, die unsere Stadt bewegen, die sonst aber oft im Schatten ihrer eigenen Projekte stehen. Dafür sprachen wir mit drei Menschen, die uns wichtig sind und deren Projekte iHeartBerlin Leben und Bedeutung geben.

Inspiriert ist das Ganze von der Shape Your City Kampagne von Heineken, welche jetzt mit der Jurysitzung und der Auswahl des City Shapers in die nächste, heiße Phase geht. Wer die Vision einer Bar irgendwo in Deutschland verwirklichen darf, erfahrt ihr demnächst auch hier…

Den Anfang der Portraits-Serie möchten wir mir PANSY machen, die schlagfertige Dragqueen, die nicht nur fantastische Events in Berlin veranstaltet, sondern auch das queere Musikfestival YO! SISSY ins Leben gerufen hat. In unserem Interview sprachen wir mit ihr über die Veränderungen in Berlin, Verantwortung von Partymachern und die Poesie des Berliner Nachtlebens.

Frank by Frank
on September 29th, 2016
in Leute

Die Renaissance der sexuellen Freizügigkeit in Berlin

The House of Red Doors 2

Obwohl Berlin ja eigentlich für sein freizügiges und wildes Nachtleben bekannt war schon seit den Zwanzigern, finde ich kam die Stadt in den letzten 16 Jahren seit ich hier lebe in Sachen Sex in der Clubcultur verhältnismäßig unauffällig rüber. Ich hatte von der Partycrowd eher einen entspannten, unaufgeregten Eindruck mit viel Understatement. Aber in den letzten 3 Jahren hat sich da wirklich was getan. Eine gewisse sexuelle Spannung hat sich aufgebaut, die Menschen ziehen sich sexualisierter an und Sex ist auch mehr zum Inhalt von Parties geworden. Es ist fast wie eine Renaissance der sexuellen Freizügigkeit, die weit über die Subkultur und den Underground hinausgehen.

Frank by Frank
on September 28th, 2016
in Party, Videos

Raving Iran – Die Filmpremiere in Berlin

Raving_Iran_2

Fotos: Raving Iran / Susanne Regina Meures

Ein dumpfer Bass, flackerndes Licht. Schwingende Arme, tanzende Menschen, ein Techno Beat. Wir sind nicht im Berghain oder einem anderen dunklen Ort in Berlin. Wir sind mitten in der Wüste im Iran mit Anoosh und Arash. Die zwei sind Freunde und Musiker und haben hier eine Party, die nicht nur illegal sondern auch noch hochgefährlich ist. Wenn sie erwischt werden, gehen sie ins Gefängnis, mindestens. Nur eine der unzähligen Umstände und Unbequemlichkeiten, die sie zu ertragen haben um im Iran jung und ein wenig frei zu sein. Der Dokumentarfilm Raving Iran von Susanne Regina Meures erzählt ein kleines Stück ihrer Geschichte. Vor einigen Tagen hat der Film in der Berliner Volksbühne Premiere gefeiert. Mehr dazu und einen Trailer gibt es nach dem Klick.

Yasmin by Yasmin
on September 28th, 2016
in Filme

Freier sein in Berlin

Laurence Philomene

Laurence Philomene

Curated By Girls ist eine visuelle Plattform, die von der in Berlin lebenden französischen Künstlerin Laetita Duveau betrieben wird. Ihre Website ist inklusiv – jeder darf seine Arbeit einreichen: Alle Geschlechter, Ethnien, alle Körpertypen, alle Generationen… Wenn man sich die Künstler anschaut, die auf der Plattform vertreten sind wird man eine vielfältige Sammlung vorfinden, die eine optimistische Vision der Menschheit hat. Das Ziel ist es, dass sich jede Stimme gehört und respektiert fühlt.

Freer in Berlin ist die neue Ausstellung von Curated by Girls, welche am 8. und 9. Oktober bei Blender & Co in Neukölln zu sehen sein wird. Wir haben uns mit Laetitia ausgetauscht über ihr Projekt, ihre Vision von Kuratierung, Weiblichkeit, Identität und Hipster Ästhetik. Mehr dazu und eine Auswahl der Arbeiten im englischen Teil des Artikels.

Keith by Keith
on September 27th, 2016
in Kunst, Leute

Die Witzigsten & Seltsamsten U-Bahn-Flashmobs in Berlin

musical-subway

Die Berliner Ubahn hat so einige (nicht)lustige Flashmobs parat, die für die einen ein Heidenspass bedeuten und für andere eher ein Albtraum. Aber egal wie viel Fremdscham das Format Flashmob mit sich bringt. Es ist wie ein riesiger Unfall: Man kann nicht wegschauen.

Im englischen Teil des Artikels, haben wir uns mal die Mühe gemacht, die lustigsten und auch die schlimmsten Flashmobs aus den ÖVB zu sammeln und entsprechend zu kommentieren. Viel Spass!

Claudio by Claudio
on September 27th, 2016
in Theater

Großartige Community Projekte für Geflüchtete und Berliner

cucula

Foto: Cucula

Im Zuge der Flüchtlingskrise ist Berlin für viele Menschen der neue Wohnort geworden. Dass es in Berlin glücklicherweise viele engagierte Köpfe gibt, die sich als freiwillige Helfer dafür einsetzen, dass die Geflüchteten hier willkommen geheißen werden, ankommen und integriert werden, ist bekannt. Ein paar ganz besondere Projekte zur Integration möchten wir euch hier vorstellen, denn sie stellen ein wenig unser Vertrauen in die Menschheit wieder her. Sie alle haben gemein, dass sie die Integration für Geflüchtete erleichtern wollen und gleichzeitig den Kontakt zwischen ihnen und denjenigen, die schon länger in Berlin leben, herstellen. So können alle im besten Fall voneinander lernen und sich gegenseitig bereichern. Mehr dazu auf unserer englischen Seite.

Valerie by Valerie
on September 27th, 2016
in Leute, Stories

Streetart in Berlin: Das neue Selfie-Mural

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Berlin hat schon wieder ein neues Streetart Mural, welches vor kurzem in der Mühlenstraße 5 gegenüber der Oberbaumbrücke enthüllt wurde. Doch dieses Mural hat etwas ganz besonderes: Es ist ein Selfie-Mural, in welches man sich dank einer silhouettenförmigen Aussparung im Design selbst einfügen kann. Man muss nur den markierten Selfie-Punkt auf der Straße finden, und von dort ist man bereits in der richtigen Perspekte um perfekt ins Bild zu passen. Ziemlich clevere Idee um Streetart mit dem Selfie-Wahn unserer Generation zu verknüpfen ;)

Das Mural wurde übrigens von den Künstlern Dee Dee Kid, Gogo Plata, Dejoe und den Dixons erstellt als Teil des Projektes #WALLSofWIR von Jägermeister. Es ist damit eins von 4 Murals, die es in 4 deutschen Großstädten geben wird, neben Berlin auch in Hamburg, Köln und Stuttgart. Eine kleine Fotodokumentation und ein spannendes Video gibt es dazu nach dem Klick.

Frank by Frank
on September 26th, 2016
in Kunst

Berlin’s größte Kunstmesse: Die Berliner Liste

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Vergangene Woche fand im Kraftwerk Berlin die größte Kunstmesse Berlins zum wiederholten Male statt in Zusammenarbeit mit Absolut. Wir haben uns die Ausstellung, die über 100 Galerien und Kollektive aus aller Welt präsentiert angeschaut und auch einen Drink an der von Clemens Behr kreierten Art Bar genommen. Mehr dazu gibt es im englischen Teil des Artikels.

Frank by Frank
on September 25th, 2016
in Kunst