Pornografie in der DDR

Sexclusiv

Mit all den FKK Stränden in der DDR würde man denken, dass im Rahmen all der Freizügigkeit auch ein paar Pornos kein Problem sein würden. Weit gefehlt, denn Pornografie war in der ehemaligen DDR streng verboten. Man wusste sich natürlich zu helfen und drehte einfach zuhause seine Pornos und schmuggelte sexuelles Material aus dem Westen rein, was dann in Kopie unter der Hand vertrieben wurde.

Was die öffentlichen Medien anging, war man allerdings alles andere als Prüde. Allzugern zeigte man die sportlichen und gesunden Körper seiner Bürger und besonders der Soldaten in Zeitungen und Magazinen, gerne auch mal nackt. Für viele junge Leute war das die einzige Masturbiervorlage, die man bekommen konnte.

Charlotte von Mahlsdorf, eine bekannte Figur der queeren Szene in der DDR und Initiatorin des Gründerzeitenmuseum, hat eine der wenigen Sammlungen von erotischem und pornografischen Material aus der DDR in die Museen gebracht. Ein Teil davon ist aktuell in der Ausstellung Porn That Way im Schwules Museum zu sehen, welche noch bis Ende März 2015 geöffnet ist. Nach dem Klick ein kleiner Einblick.

Frank by Frank
on März 6th, 2015
in Fotos

#iheartfood – Gewinnt mit iHeartBerlin und Quandoo

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In den letzten Monaten haben wir ja ziemlich viel Zeit und Mühe in die Themen Restaurants und Cafés investiert mit unseren verschiedenen Themenguides über die unterschiedlichen Nationalküchen oder auch die verschiedenen Bezirke in Berlin. Und warum, fragt ihr euch? Weil wir Essen einfach lieben! Mit all den verschiedenen kreativen Disziplinen wie Mode, Kunst, Musik und Theater, die wir hier auf dem Blog präsentieren, kommen wir mit unseren Lesern doch besonders bei einem Thema immer wieder auf einen Nenner: Berlin hat einfach eine Menge gutes Essen im Angebot.

Um unsere Liebe zu gutem Essen noch weiter zu huldigen, haben wir uns mit dem internationalen Restaurant-Reservierungs-Service Quandoo zusammengetan und uns einen Bloggerwettbewerb ausgedacht, bei dem es um das wunderbare Thema Lieblingsessen geht. Dabei suchen wir insbesondere nach den besten Geschichten und schönsten Fotos eurer Lieblingszutat. Und was habt ihr davon? Zu gewinnen gibt es die fantastische KitchenAid Artisan, eines der coolsten und beliebtesten Küchengeräte unserer Zeit und ein absolutes Muss für alle Hobbyköche und -bäcker. Mehr zu unserer Aktion nach dem Klick.

Frank by Frank
on März 5th, 2015
in Fotos, Stories

Young Persian Artist Ausstellung Stattbad Wedding

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Bild: Zahra Shafie

Ausstellungseröffnungen sind oft seltsame Veranstaltungen. Klar kann man manchmal tolle Kunst entdecken oder auch mal in interessante Gespräche hineingeraten, aber meistens fühl ich mich auch ein wenig fehl am Platz weil ich nicht so richtig zur “Käufer”-Zielgruppe gehöre und auch nicht so richtig zur “Experten”-Zielgruppe. Manchmal aber freu ich mich richtig auf eine Ausstellung und gehe da mit demselben Gefühl, was ich sonst nur für Theaterpremieren übrig habe: Aufregung.

Auf die heute eröffnende Ausstellung der Young Persian Artist freu ich mich ganz besonders und bin auch sehr gespannt. Der Iran ist so ein bisschen das Nordkorea der arabischen Welt, und obwohl man schon viele schlimme Geschichten gehört hat, gibt es doch irgendwo auch ziemlich viel Neugier für dieses Land, was mal die Wiege der menschlichen Zivilisation war. Die Kuratorin Mahsa Mergenthaler-Shamsaei hat für diese 10-tägige Ausstellung (5-15.3) vier Talente ausgesucht, die unter dem Thema “Hope. Dreams. Desire” neue und alte Arbeiten zeigen. Nach dem Klick gibt es eine kleine Preview der Arbeiten der 4 Künstler und die Adresse vom Stattbad Wedding.

Claudio by Claudio
on März 5th, 2015
in Kunst

Getting Lost in Berlin ist so einfach

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Ach ja, Berlin ist schon der perfekte Ort um sich ein bisschen zu verlieren. Viele kommen hier her mit großen Ideen, kreativen Vorhaben und ambitionierten Plänen. Doch irgendwie war da doch ein bisschen zu viel Party along the way und schon findet man sich wieder, wie man sein WG Zimmer an Touris untervermietet, ein paar mal mehr bei der Freundin pennt, damit man das Geld für die Miete in 4 Wochenenden Party pro Monat investieren kann. Das mit dem Studium/Praktikum/Jobsuche wird erstmal hinten angeschoben.

Diese Mentalität wird gerade zu in Perfektion in dem neuen Video von Rangleklods dargestellt. Hier sehen wir Berlin at its best, als Verführerin der Extraklasse. Nightlife, Sex, Freunde, Drogen, Abhängen. Alles ja ganz schön verrucht und cool, aber irgendwie auch ein bisschen gefährlich und auf jeden Fall alles andere als nachhaltig. Naja, die Jugend hat eben so ihre Ideale, was soll man da meckern.

Rangleklods hat selbst als Solo-Act in Berlin losgelegt. Mittlerweile aber als Duo nach Dänemark umgesiedelt. War Berlin damals etwa zu ablenkend für die Karriere, der Herr? Ich spekuliere nur… Auf jeden Fall ist der Song ein toller Vorbote für das neue Album, welches Ende Mai erscheint. Zuvor gibt es auch noch ein Konzert im Bang Bang Club, und zwar am 14. Mai 2015, nicht verpassen. Das besagte Berlinfilmchen gibt es nach dem Klick.

Frank by Frank
on März 4th, 2015
in Musik, Videos

Making Of: Die Zuckermänner des Berghain von Joseph Marr

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Unser Artikel über die Männer aus Zucker im Berghain gehört zu den erfolgreichsten Kunstbeiträger unseres Blogs. Das nehmen sehr gern zum Anlass um das Thema nochmal aufzugreifen und einen Blick hinter die Kulissen zu werfen, wie dieses Werk des australischen Künstlers Joseph Marr eigentlich entstanden ist. Wem sie nicht bereits bekannt ist, die Skultur zeigt eine Kette von Männern, die in sexuellen Akten miteinander verknüpft sind. Das klingt natürlich schonmal ziemlich krass, auch der Aufstellungsort in der Klobar des Berghains zieht Aufmerksamkeit auf sich. Was aber noch viel interessanter daran ist, ist die Tatsache, dass das Objekt komplett aus Zucker ist, weshalb es auch etwas durchsichtig ist. Doch vor dem Zucker war auch das Fleisch, denn die Skulptur ist ein Abbild einer echten Szene, welche von einer Gruppe kerniger Berghaintypen ausgeführt und dann vom Künstler per 3D Scanner aufgezeichnet wurde. Eine kleine Doku zur Arbeitsweise des Künstlers gibt es nach dem Klick. Und aufgepasst, der Künstler hat bald hier in Berlin seine erste Soloausstellung, über die wir natürlich ausführlicher berichten werden, also dran bleiben!

Frank by Frank
on März 3rd, 2015
in Kunst, Videos

Pentatones in Berlin – Schwarze Kreise auf der Haut gegen die Realität

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Die Wahrnehmung der Realität wurde durch die sozialen Medien in letzter Zeit wiedermal heftig hinterfragt. Die einen sehen ein Kleid weiß-gold, andere sehen es blau-schwarz und wiederum andere ärgern sich überhaupt, dass es ein Thema ist. Ähnlich widersprüchlich sind die Haltungen zu dem Video, was gerade viral ging, in dem man die Sängerin von den Pentatones sieht, wie sie sich in Berlin einen Kreis ins Gesicht tätowieren lässt. Meine Gedanken dazu, sowie das Video findet ihr im englischen Teil des Artikels.

Claudio by Claudio
on März 2nd, 2015
in Musik

Berliner Paradiesvögel der Dragszene als Showgirls

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Bestimmte Gestalten der Berliner Nachtszene sind mehr als nur einen Artikel wert. So geht es uns von I HEART BERLIN auf jeden Fall mit der Berliner Drag-Queen-Szene, die es schafft uns jedes Mal aufs Neue mit Einfallsreichtum und Show-Spirit zu verblüffen. Ab nächster Woche beginnt wieder das Public Screening von RuPaul’s Drag Race im Südblock und man darf sich wieder auf eine Menge heißen Transenspaß freuen. Zur Einstimmung hat unser Gastfotograf Joseph Wolfgang Ohlert ein paar tolle Fotos bei der Pansy Presents Showgirls Party vor ein paar Wochen gemacht. Viel Spaß und wir sehen uns am Dienstag bei PANSY presents Drag Race…

Claudio by Claudio
on Februar 27th, 2015
in Fotos, Party

Chaparro: Authentische & Vegane Mexikanische Küche in Berlin

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Seit ich vor 2 Jahren nach Mexico City gereist bin, bin ich stetig auf der Suche nach authentischen, mexikanischen Essen, welches sich mit den leckeren Tacos, Quesadillas und Tamales messen kann, die ich dort auf den Straßen gegessen hab. Erschwerend kommt hinzu, dass ich Veganerin bin, deren Treibstoff Soya und scharfe Sauce ist. Scharfes, veganes mexikanisches Essen hier in Berlin zu finden schien langezeit aussichtslos.

Doch dann erreichte uns eines Tages eine Nachricht über das vegane Wochenende von Chaparro, einem Kreuzberger Restaurant, was es nun mehr seit 3 Jahren gibt, und welches schon seit jeher sowohl Fleisch, vegetarische und vegane Gerichte führt. Am kommenden Wochenende (27.-28. Februar) wird aber die komplette Küche für diese zwei Tage auf vegan umgestellt. Die perfekte Gelegenheit für mich, meiner Leidenschaft für mexikanisches Essen zu frönen.

Skylar by Skylar
on Februar 26th, 2015
in Kreuzberg, Restaurants

Teilt eure Lebensweisheiten und schlauen Sprüche

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Nichts geht über ein paar clevere kleine Lebensweisheiten hier und da. Zumindest in meinen Facebook, Twitter und Instagram-Streams gibt es genau solche in Hülle und Fülle, meistens von lustiger Natur, manchmal auch inspirierend.

Im Rahmen ihrer aktuellen Kampagne ruft der NISSAN JUKE gerade dazu auf, dass mehr solcher Weisheiten von den Menschen geteilt werden sollen. Was diese Sprüche mit einem Auto zu tun haben, fragt ihr euch? Es macht schon Sinn: Die Zeit, die man auf den Straßen verbringt, ist doch perfekt um ein bisschen zu reflektieren. Und während das Leben sprichwörtlich an einem vorbei braust, kommen doch garantiert ein paar interessante Erkenntnisse auf, die es sich zu teilen lohnt. Auf der #klappezu Website wurden ein paar dieser Sprüche gesammelt, mit flotten Hintergründen kombiniert und zum Teilen auf Facebook und anderen sozialen Medien bereitgestellt. Dabei geht es auch gerne mal ein bisschen bissig und kritisch zu, das finden wir gut! Viel Spaß beim Teilen!

Frank by Frank
on Februar 25th, 2015
in Sonst so

Verlassene Orte in Berlin

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Die vielen verlassenen Orte wie zum Beispiel die Abhörstation Teufelsberg und die Ruine des Spreeparks, waren schon immer besondere Anziehungspunkte für Berlin, besonders für die abenteuerlich veranlagten Berlinbesucher und -bewohner, die ein bisschen in der Histrorie der Stadt herumforschen wollen. Die Website Abandoned Berlin hat sich diesen besonderen Orten der Stadt verschrieben und ein unvergleichbar großes Archiv mit vielen Fotos, Berichten und Infos zusammengestellt. Diesen Monat erscheint im Berliner be.bra Verlag das erste Buch von Abandoned Berlin, welches wir euch wärmsten ans Herz legen wollen. Nach dem Klick bekommt ihr einen Eindruck mit vielen Fotos aus dem Buch. Wer es jetzt besonders spannundsgeladen kaum erwarten kann, selber diese Orte zu erkunden, dem empfehle ich den Talk mit Autor Ciaràn Fahey, der er hier in Berlin am 12. März 2015 halten wird.

Frank by Frank
on Februar 25th, 2015
in Bücher, Fotos