Diese Berliner Tänzer Performen in Isolation

Diese Berliner Tänzer Performen in Isolation

photo: Sasha Waltz & Guests. 

Es ist gerade mal zwei Wochen her, dass wir euch das schöne Video des Staatsballetts Berlin gezeigt haben, in dem die Tänzer von zu Hause aus tanzen. Ihr habt dieses Video wirklich geliebt, also dachten wir, wir könnten euch heute eine kleine Zugabe geben. In den letzten paar Wochen waren die Balletttänzer nicht die einzigen, die weiter getanzt haben, während alle Vorstellungen abgesagt und die Theater geschlossen wurden. Tatsächlich nutzten viele zeitgenössische Tänzerinnen und Tänzer die Pause auch, um einige kleine Aufführungen und Improvisationen aufzunehmen.

Es war eine ziemliche Umstellung für uns alle, plötzlich Dinge nur noch über unseren Computerscreen zu erleben. Am Anfang fühlt es sich wie eine Einschränkung an, aber wie bei jedem neuen Umstand gewöhnen sich die Menschen daran und passen sich an und finden neue Wege, sich auszudrücken. Besonders für diejenigen von uns, die es gewohnt sind, in Teams zu arbeiten, wie zum Beispiel Tänzer, die mit einem Ensemble auftreten, könnte es eine Herausforderung sein, sich plötzlich ohne ihre Teamkollegen wiederzufinden. Aber auch hier muss eine neue Erfahrung keine schlechte sein.

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Die Tänzer des Staatsballett Berlin Tanzen von Zuhause

Die Tänzer des Staatsballett Berlin Tanzen von Zuhause

Wie ihr wahrscheinlich wisst, sind wir hier bei iHeartBerlin große Fans des Staatsballetts Berlin. Deshalb hat uns dieses neue Video richtig warm ums Herz werden lassen, als wir es gesehen haben: Initiiert und bearbeitet von der Solotänzerin Ksenia Ovsyanick haben 45 der Tänzerinnen und Tänzer sich zu Hause oder an dem Ort, an dem sie ihre Quarantäne gerade verbringen, aufgenommen und eine kleine Performance dargeboten, die nahtlos von einer Tänzerin oder einem Tänzer zur nächsten übergeht, als ob sie alle gemeinsam im Einklang tanzen würden. Das Ergebnis ist eine charmante Collage aller Tänzer, die uns in diesen seltsamen Zeiten eine positive Stimmung und ein Lächeln schenken. Vielen Dank dafür, wir können es kaum erwarten, euch wieder auf der Bühne zu sehen, hoffentlich bald!

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Berlin Kultur on Demand: Virtuelle Besuche von Museen, Galerien & Theatern

Berlin Kultur on Demand: Virtuelle Besuche von Museen, Galerien & Theatern

Jorinde Voigt, KÖNIG GALERIE, Foto: Roman März

Aufgrund der allgemeinen Schließungen durch das Coronavirus ist die ganze Welt in letzter Zeit zunehmend von den Wundern des Internets abhängig geworden. Aber auch Netflix kann nach einiger Zeit langweilig werden. Zum Glück stellen viele Berliner Kultur-Institutionen ihre Sammlungen und Performances online zur Verfügung – so könnt ihr endlich in das Museum oder die Galerie gehen, die euch schon immer fasziniert haben!

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KDV Dance Ensemble: Kein Zuhause in der Zukunft

KDV Dance Ensemble: Kein Zuhause in der Zukunft

photos: Anna Agliardi

In den letzten Jahrzehnten hat sich die internationale Kreativ-Szene Berlins stark vergrößert, und zahlreiche Talente haben die Kulturlandschaft der Stadt bereichert. Eines dieser frischen Talente hatte am vergangenen Wochenende ihr Berliner Bühnendebüt, und wir sind mehr als beeindruckt.

Das KDV-Tanzensemble unter der Leitung der Choreografin Kiani del Valle zeigte auf der spektakulären Funkhaus-Konzertbühne ihr erstes Performance-Stück “Las Casas Invisibles” (spanisch für die unsichtbaren Häuser).

Der Ort, an dem normalerweise Konzerte und Festivals für avantgardistische und zeitgenössische elektronische Musik stattfinden, war der perfekte Rahmen für die interdisziplinäre Aufführung. Mit einem Kollektiv von 10 unglaublichen Tänzern schuf sie eine eindringliche Geschichte, die nahtlos zwischen Kindheitserinnerungen, Erfahrungen von Migration, Polizeibrutalität und Sehnsucht nach Gemeinschaft wechselte.

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Ein Guide für Tanz und Performance Theater in Berlin

Ein Guide für Tanz und Performance Theater in Berlin

Foto: Anna Agliardi. 

Eines der künstlerischen Genres, das uns bei iHeartBerlin in den letzten Jahren am meisten begeistert hat, ist das Tanz- und Performancetheater. Natürlich lieben wir das Theater im Allgemeinen, aber der Tanz hat einen besonderen Platz in unseren Herzen. Vielleicht, weil es das Einzige ist, was eine Brücke zwischen unserem historischen Schwerpunkt, dem Nachtleben, und der Welt des Theaters schlägt: Ausdruck durch Bewegung. Tatsächlich sind viele der Tanzstücke, die wir hier besprechen, stark von der Musik und dem Stil des Nachtlebens beeinflusst, zu dem auch traditionelle Einrichtungen wie das Ballett gehören.

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Violetter Schnee in der Oper – Zu Zweit zur Apocalypse

Violetter Schnee in der Oper – Zu Zweit zur Apocalypse

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Die zeitgenössische Oper Violetter Schnee ist ein einzigartiges Meisterwerk mysteriöser Musik und aufwendiger Erzählung. Zusammen mit der Staatsoper bieten wir die einmalige Gelegenheit, diese Oper zu sehen und eine/n Freund*in kostenlos mitzubringen. 

Stell dir folgendes Szenario vor: Die Welt ist von dichtem Schnee bedeckt, der das Land verwüstet und alle Hoffnung für zukünftige Generationen begräbt. In diesem Alptraum trifft das Publikum der Oper Violetter Schnee auf 5 Personen, die in einem Bunker unter der Erde gefangen sind. Während über ihnen die Welt zerstört wird, streiten sich die beiden reichen Paare Peter und Silvia und Jan und Natascha über die Ausweglosigkeit ihrer Lage. Der fünfte Protagonist ist Jacques, der kürzlich seine Frau verloren hat. Für ihn hat die Welt keine Bedeutung und so sucht er in den tiefsten Nebeln der Überreste der Welt nach der Stimme seiner verlorenen Frau.

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Von Stärke und Befreiung: Ekman & Eyal mit dem Staatsballett Berlin

Von Stärke und Befreiung: Ekman & Eyal mit dem Staatsballett Berlin

Die jüngste Doppelvorstellung des Staatsballetts Berlin vereint zwei außergewöhnliche und unkonventionelle Choreographen: Sharon Eyal und Alexander Ekman. Beide haben für diese Show, die Anfang des Monats an der Staatsoper Unter den Linden Premiere hatte, brandneue Stücke kreiert. Wenn ihr erwartet, hier ein klassisches Ballett zu sehen, werdet ihr überrascht sein, denn das ist alles andere als das! Wir hatten die Möglichkeit, einer der Proben zu besuchen und ein paar Fotos und GIFs für euch zu machen. Verpasst nicht diese unglaubliche Show. Der letzte Termin des Jahres ist heute Abend, weitere folgen im März, Mai und Juni 2020.

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Rückblick: Cocktail & Movie Night präsentiert Wildtales

Rückblick: Cocktail & Movie Night präsentiert Wildtales

Filmpremieren  und Theaterpremieren sind deswegen so aufregend, weil das Team vor Ort ist und man die Chance hat die Menschen, die den Prozeß begleitet haben zu Gesicht bekommen. Umso mehr freut es uns, das wir die große Ehre hatten bei unserer Cocktail & Movie Night zusammen mit der Staatsoper Berlin, den Regisseur des Films Wild Tales Damian Szifron begrüßen zu dürfen.

Dieser probt zurzeit an der Staatsoper an seiner ersten Operninszenierung: Samson et Dalila. Im Zuge dessen haben wir mit der Staatsoper in Kooperation diesen Event geplant um auch sein Filmwerk in der Oper zeigen zu können. Passend zum Film hat das Team von Russian Standard und Sierra Milenario Tequila zwei Cocktails entworfen die das lateinamerikanische Temperament und die unglaubliche Energie des Films verkörpern.

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iHeartBerlin & Staatsoper präsentieren: Cocktail & Movie Night mit Wild Tales von Damián Szifron

iHeartBerlin & Staatsoper präsentieren: Cocktail & Movie Night mit Wild Tales von Damián Szifron

»Wild Tales ist ein amoralischer Riesenspaß im Hier und Jetzt, eine schrille Groteske in karnevaleskem Stil, dabei überaus originell…« Rolling Stone

Am 6. November präsentieren wir gemeinsam mit der Staatsoper Unter den Linden die zweite Cocktail & Movie Night im Alten Orchesterprobensaal der Staatsoper mit WILD TALES! Der argentinische Episodenfilm – produziert von Pedro Almodóvar und 2015 für den besten ausländischen Film bei den Oscars nominiert – folgt Figuren, die auf dem schmalen Grat zwischen Zivilisation und Barbarei wandeln. Die sechs Geschichten, die in Buenos Aires und Umgebung spielen, handeln von Liebesbetrug, der Last der Vergangenheit, Tragödien, alltäglicher Gewalt und menschlichen Abgründen sowie von einer nicht zu leugnenden Lust, die Kontrolle zu verlieren.

Regie führte Damián Szifron, der an der Berliner Staatsoper nun mit Camille Saint-Saëns „Samson et Dalila“ seine erste Oper inszenieren wird (Premiere am 24. November, weitere Vorstellungen am 27. 30. November, 3., 7., 11. und 14. Dezember).

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Jao Moon: Everybody Can Be Everybody Can Not Be

Jao Moon: Everybody Can Be Everybody Can Not Be

Heute Abend findet im Ballhaus Naunynstraße in Kreuzberg eine Premiere statt, die wir euch besonders ans Herz legen wollen. Mit deiner Solo-Performance Memory of Dislocation hat Jao Moon bereits ein gutes Händchen für ein besonders ästhetisches Tanztheater bewiesen. Sein neues Stück “Everybody Can Be Everybody Can Not Be” ist das erste, für das er ein Ensemble choreographiert hat. Seine Protagonisten sind dabei besonders hervorragend ausgewählt, alles voran die fabelhafte Martini Cherry Furter, die uns bereits durch die Drag Shows von PANSY bekannt ist.

Jao beschreibt sein neues Werk als “eine getanzte queere Performance über Exotisierung, Energien des Widerstands und selbstbestimmte Sichtbarkeiten.” Es geht hier um den Widerspruch zwischen der angenommen Freiheit, in der wir meinen zu leben, und der Bemühung von LGBTQI* und PoC Menschen sich ständig anzupassen und zu verstellen um in Sicherheit zu sein.

Wir haben für euch bei der Fotoprobe am Donnerstag ein paar Momente eingefangen, die euch hoffentlich Lust auf das Stück machen. Die Premiere ist heute Abend um 20 Uhr, weitere Shows gibt es noch bis einschließlich Mittwoch, den 23. Oktober 2019. Mehr Informationen zum Stück findet ihr hier.

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