Dürfen Tänzer nur perfekte Körper haben?

Dürfen Tänzer nur perfekte Körper haben?

Fotos: Julieta Segura

Der Körper eines Tänzer muss doch perfekt sein oder? Dieses gängige Vorurteil und auch die restriktive Sichtweise auf Tanzperformer und ihre Körper wurde durch die neueste Performance Æffective Choreography von Andre Uerba kritisch hinterfragt.
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Die Premiere fand am vergangenen Wochenende im Radialsystem statt und war bereits viele Wochen vorher ausverkauft. Für alle, die es verpasst haben, haben wir ein paar fotografische Eindrücke von der Generalprobe der Performance und ein paar Gedanken.

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The Pressing: Die Welt aus der Sicht der Vulva

The Pressing: Die Welt aus der Sicht der Vulva

Fotos: Julieta Segura.

Egal wie glücklich oder unglücklich, wohlhabend oder arm, alle Menschen kommen vom selben Ort – der Vulva. Die Tänzerin Dani Brown stellt in ihrer neuesten Performance “The Pressing” im Radialsystem an diesem Wochenende die Frage, wie unsere Welt aussehen würde, wenn das weibliche Sexual- und Fortpflanzungsorgan wirklich im Mittelpunkt stehen würde.

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Kommt zu unserer Picknick Party mit der Staatsoper Berlin

Kommt zu unserer Picknick Party mit der Staatsoper Berlin

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Die Sommersaison ist endlich wieder da und mit ihr kommt eines unserer Lieblingsereignisse des Jahres: “Staatsoper für Alle” – das jährliche Open-Air-Klassikfestival, das den Bebelplatz Unter den Linden erobert, ist endlich wieder in seiner vollen Form da. Man braucht keine Eintrittskarten mehr, es gibt keine Covid-Beschränkungen mehr und wir haben ein spezielles Picknick-Pop-Up für unsere Leser*innen. 

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Wie schlaflos kann man eigentlich sein? – Rückblick auf einen Abend mit Cocktails & Movie

Wie schlaflos kann man eigentlich sein? – Rückblick auf einen Abend mit Cocktails & Movie

Aber mal ehrlich – wer kommt schon auf die Idee, an einem Dienstagabend Wodka und Kaffee umsonst zu verteilen? Muss denn niemand am Mittwochmorgen in Berlin arbeiten? Nun, diesmal sind wir selbst schuld. 

Zusammen mit der Staatsoper und unterstützt von Russian Standard und Schweppes haben wir diese Woche unsere dritte Ausgabe von Cocktail & Movie veranstaltet. Die Zutaten für eine schlaflose Nacht waren eisklar: sexy Cocktails, ein nettes Publikum und ein spannender Film, der einige alptraumhafte Eindrücke hinterließ. Aber im Ernst: Der vorgestellte Film White God ist definitiv nichts, was man im barocken Ambiente eines Opernhauses erwarten würde. Das düstere Märchen erzählt die Geschichte eines jungen Mädchens und ihres Hundes, die im Laufe der Handlung getrennt werden und ihre eigene schmerzhafte Reise antreten, bis sie sich in einem großen Finale wieder vereinen. Unsere Eindrücke von diesem unglaublichen Abend findet ihr hier. 

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Kommt zur “Sleepless Cocktail & Movie Night”!

Kommt zur “Sleepless Cocktail & Movie Night”!

Am 16. November präsentieren wir gemeinsam mit der Staatsoper, die dritte Cocktail & Movie Night im Apollosaal. Das Konzept des Abends ist unschlagbar: zu elektronischer Musik wird unseren Gästen vor dem Film ein kostenfreier Signature-Cocktail von Russian Standard serviert, passend zum Motto des Abends: SLEEPLESS. Und das alles für gerade mal 12 Euro. 

Gezeigt wird Kornél Mundruczós Fantasy-Film WHITE GOD. Der Regisseur, der gerade an der Staatsoper die Uraufführung von Peter Eötvös’ SLEEPLESS inszeniert (UA: 28. November 2021), wird das Publikum vor Ort begrüßen und kurz etwas zu seiner Arbeit erzählen. Mundruczós letzter Film “Pieces of a Woman” mit Vanessa Kirby und Shia LaBeouf wurde mit mehreren Preisen und einer Oscarnominierung honoriert. Hier schnell ein Ticket kaufen bevor der Abend ausverkauft ist. 

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Junges Ticket für Kultur-Fans – Staatsoper bietet 12 € Tickets für Berliner unter 30

Junges Ticket für Kultur-Fans – Staatsoper bietet 12 € Tickets für Berliner unter 30

In Berlin gibt es zum Glück trotz steigender Mieten und Lebenskosten noch eine Menge erschwinglicher Kunst- und Kulturveranstaltungen in der ganzen Stadt. Urban Art und die meisten Galerien sind kostenlos, viele Performances sind kostenlos und jetzt sind sogar alle Museen an jedem ersten Sonntag im Monat kostenlos. 

Ein Theater-, Opern- oder Ballettbesuch ist jedoch nicht immer erschwinglich. Vor allem, wenn man kein Student ist oder wenn man mal wirklich die Bühne aus der Nähe sehen möchte. Deshalb ist die neue Initiative der Staatsoper Berlin gefördert durch den Freundeskreis der Staatsoper etwas, von dem wir denken, dass es dem Geist der Stadt entspricht: Kultur für alle zugänglich zu machen, unabhängig vom Einkommen. 

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Die Peepshow in der Wilden Renate gibt Tiefe Einblicke in Sinnliche Fantasien

Die Peepshow in der Wilden Renate gibt Tiefe Einblicke in Sinnliche Fantasien

Performer: Bishop Black

Versteckt in den Tiefen des Biergartens des Salons Zur Wilden Renate liegt die Peepshow, ein Blick in eine rubinrote Fantasie.

Zwischen dem derzeit geschlossenen Club und der Selbstbedienungstheke steht die Peepshow-Box, so unscheinbar, dass man sie von weitem an einem gewöhnlichen Abend bei Bier und Zigarette übersehen könnte. Zum Glück bist du heute Abend etwas neugieriger, und auf den zweiten Blick entdeckst du kleine Ausschnitte, die in den Kasten hineinschauen, unter denen jeweils eine kleine Vagina eingegipst ist und auf denen ein Schild mit der Aufschrift “Tip the slit” steht. Kurz vor 20:30 Uhr verkündet eine Stimme über ein Megaphon, dass es noch 2 Karten für die Peepshow um 20:30 Uhr gibt. Kauf eine. Kauf die andere für deinen Freund, wenn du fünf Euro übrig hast.

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Das Autokino-Opern-Erlebnis der Staatsoper Berlin

Das Autokino-Opern-Erlebnis der Staatsoper Berlin

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Wenn wir eines im letzten Jahr gelernt haben, dann, dass viele Dinge, an die wir gewöhnt waren, völlig neu gedacht und erfunden werden mussten. Das gilt vor allem für die Kultur- und Kunstszene, die lange Zeit komplett stillgelegt war und nur wenige Alternativen bot.

Die Opern und Theater hatten in den wenigen Monaten, in denen sie öffnen durften, einige der einschneidendsten Einschränkungen, die die Zuschauerkapazitäten reduzierten und die Spielzeiten verkürzten. So gab es nur sehr wenige Möglichkeiten, etwas auf der Bühne zu sehen, nur wenige Leute hatten Glück mit Karten und das ist auch heute noch Realität.

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